Literarische Wucht
Ich habe so lange auf die Leseprobe zu "Pina fällt aus" gewartet und ganz bewusst meine Prämienpunkte dafür zurückgelegt. Umso enttäuschter war ich, als das Buch so beliebt war, dass ein Einlösen plötzlich nicht mehr möglich war. Das zeigt natürlich, wie groß das Interesse ist, und genau deshalb hoffe ich nun umso mehr, dass dieser Roman gewinnen kann.
Schon nach wenigen Seiten war ich wieder völlig eingenommen von der sprachlichen Wucht, die mich bereits bei Vera Zischkes erstem Roman "Ava liebt noch" so beeindruckt hat. Ihre Sprache ist kraftvoll und zugleich zart, klar beobachtend und dabei von einer großen emotionalen Tiefe getragen. Sie schafft es, innere Zustände so präzise und eindringlich zu beschreiben, dass man beim Lesen fast das Gefühl hat, selbst in der Szene zu stehen. Da ist nichts Überflüssiges, jeder Satz trägt Bedeutung, und zwischen den Zeilen schwingt so viel mit.
In der Leseprobe zu Pina fällt aus hat mich besonders berührt, wie unmittelbar Pinas Situation spürbar wird. Die Unsicherheit, die Sorge um ihren Sohn, dieses Gefühl des Kontrollverlusts und gleichzeitig der Versuch, stark zu bleiben, all das entfaltet eine enorme Intensität. Die Figuren wirken schon jetzt vielschichtig und lebendig, und selbst in kurzen Momenten entsteht eine große Nähe. Was mich an der Autorin besonders fasziniert, ist diese Mischung aus literarischer Kraft und Empathie. Ihre Texte haben eine gesellschaftliche Relevanz, ohne je belehrend zu sein. Schon ihr erstes Buch war für mich nicht nur ein wunderbares Leseerlebnis, sondern auch ein wichtiges Buch und eine wichtige weibliche Stimme in der Gegenwartsliteratur. Genau diese Haltung und diese sprachliche Energie spüre ich auch hier wieder.
Schon nach wenigen Seiten war ich wieder völlig eingenommen von der sprachlichen Wucht, die mich bereits bei Vera Zischkes erstem Roman "Ava liebt noch" so beeindruckt hat. Ihre Sprache ist kraftvoll und zugleich zart, klar beobachtend und dabei von einer großen emotionalen Tiefe getragen. Sie schafft es, innere Zustände so präzise und eindringlich zu beschreiben, dass man beim Lesen fast das Gefühl hat, selbst in der Szene zu stehen. Da ist nichts Überflüssiges, jeder Satz trägt Bedeutung, und zwischen den Zeilen schwingt so viel mit.
In der Leseprobe zu Pina fällt aus hat mich besonders berührt, wie unmittelbar Pinas Situation spürbar wird. Die Unsicherheit, die Sorge um ihren Sohn, dieses Gefühl des Kontrollverlusts und gleichzeitig der Versuch, stark zu bleiben, all das entfaltet eine enorme Intensität. Die Figuren wirken schon jetzt vielschichtig und lebendig, und selbst in kurzen Momenten entsteht eine große Nähe. Was mich an der Autorin besonders fasziniert, ist diese Mischung aus literarischer Kraft und Empathie. Ihre Texte haben eine gesellschaftliche Relevanz, ohne je belehrend zu sein. Schon ihr erstes Buch war für mich nicht nur ein wunderbares Leseerlebnis, sondern auch ein wichtiges Buch und eine wichtige weibliche Stimme in der Gegenwartsliteratur. Genau diese Haltung und diese sprachliche Energie spüre ich auch hier wieder.