Voll mein Leben

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schokobook Avatar

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Vera Zischke beschreibt ihr absolut mein Leben als Mutter eines autistischen Kindes. Zwar bisschen jünger als der Leo im Buch, aber die Lebensmittel Phasen, Meltdwons und seine Fragen an die Mutter, die eigentlich anders gemeint sind und er nicht anders ins Gespräch findet als über die Fragestellung, beschreibt exakt das was bei Autismus mal mehr mal weniger ausgeprägt Alltag vieler Familien im Spektrum ist. Pinas Angst ist real. Die Angst mal nicht mehr zu können, die Angst wenig Menschen zu haben, zu denen Leo gehen kann, wenn sie ausfällt. Da scheint hier nur Inge eine Hilfe zu sein, die auch wesentlich älter ist als Pina Luxen. Der Alltag zwischen Menschen wie der Busfahrer Harry und dem Nachbarmädchen, die nicht sehen, dass sie mit ihren Äußerungen Leos Spleens herausfordern und somit Pina wieder einen Meltdwon begleiten muss. Alltag einer Mutter mit autistischen Kind ist immer ein Drahtseilakt und das alltäglich und ein ganzes Leben. Und wie Pina sind Tabletten gegen Rückenschmerzen oder Migräne in meiner Tasche, ebenso wie Stimming Dinge um, wie Pina mit den Wattestäbchen, Leo zu helfen. Und das Gedanken Karussell, dass sich tagtäglich dreht. Dieses Buch möchte ich lesen. Ich fühle mich in den 31 Seiten völlig gesehen und hoffe es gibt ein Happy End. Wir brauchen Happy Ends in Form von Verständnis statt Vorfreuden. In Form von echter, liebevoller Hilfe statt erhobenen Zeigefinger. Und ich denke so ein Buch ist das hier. Und Vera Zischke werde ich auf Insta ein dickes Herz da lassen. Für dieses Buch. Wenn ich nicht gewinne, kaufe ich es mir. Aber ich hoffe! 🍀