Anders und besser als ihr erstes Buch
„Pina fällt aus“ hat mich berührt. Seit zwanzig Jahren kümmert sich Pina allein um ihren Sohn Leo, der aufgrund seines Autismus oft nicht in die Normen und Erwartungen seiner Umwelt zu passen scheint. Als Pina plötzlich mit einem lebensgefährlichen Magendurchbruch auf der Intensivstation landet, stellt sich die drängende Frage, wer sich nun um Leo kümmern wird.
Diese Aufgabe übernehmen schließlich drei Nachbar*innen, die zunächst eher widerwillig helfen. Doch je mehr Zeit sie mit Leo verbringen, desto stärker wachsen sie an dieser Verantwortung. Dabei wird deutlich, dass auch sie ihre eigenen Päckchen zu tragen haben und sich lange Zeit von anderen Menschen zurückgezogen haben. Die Begegnung mit Leo verändert nicht nur ihren Alltag, sondern auch ihren Blick auf sich selbst und ihre Mitmenschen.
Vera Zischke erzählt diese Geschichte mit Wärme und Feingefühl. Sie greift wichtige Themen wie Inklusion, Care-Arbeit, Mutterschaft und Einsamkeit auf, ohne dabei belehrend zu wirken. Für mich war es ein bewegender Roman über Menschlichkeit, Zusammenhalt und die kleinen Veränderungen, die Großes bewirken können. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt, auch wenn es ein bisschen zu harmonisch und stereotypisch war.
Diese Aufgabe übernehmen schließlich drei Nachbar*innen, die zunächst eher widerwillig helfen. Doch je mehr Zeit sie mit Leo verbringen, desto stärker wachsen sie an dieser Verantwortung. Dabei wird deutlich, dass auch sie ihre eigenen Päckchen zu tragen haben und sich lange Zeit von anderen Menschen zurückgezogen haben. Die Begegnung mit Leo verändert nicht nur ihren Alltag, sondern auch ihren Blick auf sich selbst und ihre Mitmenschen.
Vera Zischke erzählt diese Geschichte mit Wärme und Feingefühl. Sie greift wichtige Themen wie Inklusion, Care-Arbeit, Mutterschaft und Einsamkeit auf, ohne dabei belehrend zu wirken. Für mich war es ein bewegender Roman über Menschlichkeit, Zusammenhalt und die kleinen Veränderungen, die Großes bewirken können. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt, auch wenn es ein bisschen zu harmonisch und stereotypisch war.