Berührend erzählt

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andrea.brunnert Avatar

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Ich war sehr begeistert von diesem Buch.Pina lebt mit ihrem 20 Jährigen autistischen Sohn zusammen. Der Alltag gelingt gut da Pina alle Abläufe gut kennt die Leo betreffen. In dem Haus wohnen die 16 Jährige Zola ( die Pina im geheimen Sinead O`Connor nennt da Zola sich die Haare abrasiert hat), die 86 Jährige Inge und der zurückhaltende Wojtek der eigentlich nur über das Internet mit Jurika chattet. Alle Nachbarn haben großartig keinen Kontakt zueinander bis auf Pina und Inge. Pina geht 1x die Woche für Inge und sich einkaufen und Leo darf dann 1,5 Std bei Inge bleiben, dies ist ein festes Ritual das sich radikal ändert ,als Pina mitten auf der Straße zusammenbricht mit einem Magendurchbruch. Inge und Leo warten vergeblich auf Pina , sie kommt jedoch nicht, da sie beatmet wird weiß , auch keiner im KH das sie einen Sohn hat der Hilfe braucht. Was anfänglich im Chaos beginnt findet nach langer Zeit ein gutes Ende. Ich fand es herrausragend geschrieben wie sich alle zusammen nach anfänglichen Schwierigkeiten zusammen raufen und sich gegenseitig helfen. Jeder kommt aus seiner Comfort Zone raus und gibt seinen Teil dazu. Schön zu lesen das auch mal Respekt und Rücksicht eine Rolle spielen .