Die Mutsch macht Urlaub?
Ein Satz, eine Frage, eine Aussage! Ein Alternativ-Titel? Pina, alleinerziehende Mutter & obwohl ihre Person titelgebend ist, spielt sie nur eine untergeordnete Rolle, denn Pina fällt aus! Aus all ihren Pflichten, die sich um das Muttersein, die Versorgung & den Alltag um Leo drehen.
„Leo, 20, Hansastraße 22, ich werde Busfahrer.“ Sohn, Autist, arbeitet in der Werkstatt, zu der er täglich mit dem Bus gefahren wird. All das könnte Leo sagen, tut er aber nicht. Leos Kopf funktioniert anders, Leo kommuniziert anders, in Fragen die für ihn Aussagen sind. Leo braucht Routinen, damit er ruhig bleibt, damit in seinem Kopf kein Chaos entsteht.
„Zola, 18, nein 16, Hansastraße 22, Versagerin.“ Ist für mich die tragende Figur in diesem Buch. Sie nimmt sich Leo am meisten an & will zeigen, dass sie das kann. Sie, die von ihrem Vater in sein Mietshaus gesteckt wurde & bis zum Ausfall von Pina in ihrem eigenen Tag-Nacht-Rhythmus lebt.
„Inge Russeck, 86, Hansastraße 22, geht nicht mehr einkaufen.“ Soll wie jede Woche kurz auf Leo aufpassen, damit Pina einkaufen gehen kann. 1 bis 1,5 h länger nicht, das ist eine von Leos Routinen, die an Tag X so erstmals durchbrochen wird.
„Wojtek Borszcykowski, 34, Hansastraße 22, macht Home office.“ Tatsächlich kommt er Mentalität von Leo am nächsten. Trotz oder gerade deshalb, muss er von den beiden Damen in seine Rolle geschupst werden.
„Drei Vögel für Leo“ nennt sich die Gruppe, die nach dem Pina vom Einkaufen nicht zurückkommt, sich um den eigentlich erwachsenen Leo kümmert.
Dieses Buch zeigt wundervoll auf, was wir zu leisten im Stande sind, wenn wir wollen, die Frage stellt sich aber auch, ob wir denn müssen? Zwischenmenschlich ein feinfühliges Werk über Unterschiede, Vorurteile, Inklusion, Verständnis & ein miteinander das möglich ist, wenn jeder einmal nicht nur an sich selbst denkt.
Dieses Buch war für mich kein Highlight, aber ein schönes Buch, was sich mit ernsten Themen auf eine Art beschäftigt, dass ich auch jetzt noch über einzelne Passagen nachdenke. Danke an Verazischke für diese Zeilen
„Leo, 20, Hansastraße 22, ich werde Busfahrer.“ Sohn, Autist, arbeitet in der Werkstatt, zu der er täglich mit dem Bus gefahren wird. All das könnte Leo sagen, tut er aber nicht. Leos Kopf funktioniert anders, Leo kommuniziert anders, in Fragen die für ihn Aussagen sind. Leo braucht Routinen, damit er ruhig bleibt, damit in seinem Kopf kein Chaos entsteht.
„Zola, 18, nein 16, Hansastraße 22, Versagerin.“ Ist für mich die tragende Figur in diesem Buch. Sie nimmt sich Leo am meisten an & will zeigen, dass sie das kann. Sie, die von ihrem Vater in sein Mietshaus gesteckt wurde & bis zum Ausfall von Pina in ihrem eigenen Tag-Nacht-Rhythmus lebt.
„Inge Russeck, 86, Hansastraße 22, geht nicht mehr einkaufen.“ Soll wie jede Woche kurz auf Leo aufpassen, damit Pina einkaufen gehen kann. 1 bis 1,5 h länger nicht, das ist eine von Leos Routinen, die an Tag X so erstmals durchbrochen wird.
„Wojtek Borszcykowski, 34, Hansastraße 22, macht Home office.“ Tatsächlich kommt er Mentalität von Leo am nächsten. Trotz oder gerade deshalb, muss er von den beiden Damen in seine Rolle geschupst werden.
„Drei Vögel für Leo“ nennt sich die Gruppe, die nach dem Pina vom Einkaufen nicht zurückkommt, sich um den eigentlich erwachsenen Leo kümmert.
Dieses Buch zeigt wundervoll auf, was wir zu leisten im Stande sind, wenn wir wollen, die Frage stellt sich aber auch, ob wir denn müssen? Zwischenmenschlich ein feinfühliges Werk über Unterschiede, Vorurteile, Inklusion, Verständnis & ein miteinander das möglich ist, wenn jeder einmal nicht nur an sich selbst denkt.
Dieses Buch war für mich kein Highlight, aber ein schönes Buch, was sich mit ernsten Themen auf eine Art beschäftigt, dass ich auch jetzt noch über einzelne Passagen nachdenke. Danke an Verazischke für diese Zeilen