ein Haus, ein Team – toller Roman
Pina ist Mitte 40 und lebt mit ihrem 20jährigen Sohn Leo allein. Leo ist speziell und seine autistischen Züge oft eine Herausforderung. Hilfe hat Pina keine, denn einen Vater gibt es nicht. Als Pina beim Einkaufen zusammenbricht und nicht nach den vereinbarten 1,5 Stunden Leo wieder bei Inge abholt, gerät das Leben aller Bewohner der Hansastraße 22 durcheinander…
Das Buch fand ich sehr kurzweilig. So wie die Bewohner des Mietshauses in der Hansastraße 22 beschrieben werden, wirkten sie auf mich sehr lebendig. Da gibt es die 16järige Zola, die die Schule abgebrochen hat, die Lehre gar nicht erst angetreten ist und die Nächte durchzockt. Dann den alleinlebenden Wojtek, der meist im Homeoffice arbeitet und unsterblich verliebt in eine Frau ist, die tausende Kilometer entfernt am kältesten Ort der Welt lebt. Nicht zu vergessen Inge, die 86jährige Witwe. Nach ihrem Sturz auf der Kellertreppe vor einem Jahr, hat sie nicht mehr die Wohnung verlassen, wartet nur noch auf den Tod.
Aber Leo braucht Hilfe, braucht sein geregeltes Leben. Nur leider kann Leo sich ihnen nicht mitteilen, jede Abweichung vom alltäglichen Ablauf setzt ihn unter Stress. Wie Leos Denken funktioniert, wie seine kleine Welt strukturiert sein muss, wissen die drei Mitbewohner leider nicht. Trotzdem stellen sie sich dieser Aufgabe und wachsen mit ihr. Sie erleben, wie glücklich es sie selbst macht, wenn auf Leos Gesicht ein lächeln erscheint und lernen seine Rituale kennen.
Für mich ist der Abschluss des Romans, als Inge am Ende klarstellt, dass die drei schrägen Vögel (Zitat aus Buch) trotz Pinas Genesung sich weiter um Leo kümmern werden, es aber nicht für Pina sondern für Leo tun, gelungen.
Ein wunderbarer Roman, den ich gerne weiterempfehle und der von mir 4 Lese-Sterne erhält.
Das Buch fand ich sehr kurzweilig. So wie die Bewohner des Mietshauses in der Hansastraße 22 beschrieben werden, wirkten sie auf mich sehr lebendig. Da gibt es die 16järige Zola, die die Schule abgebrochen hat, die Lehre gar nicht erst angetreten ist und die Nächte durchzockt. Dann den alleinlebenden Wojtek, der meist im Homeoffice arbeitet und unsterblich verliebt in eine Frau ist, die tausende Kilometer entfernt am kältesten Ort der Welt lebt. Nicht zu vergessen Inge, die 86jährige Witwe. Nach ihrem Sturz auf der Kellertreppe vor einem Jahr, hat sie nicht mehr die Wohnung verlassen, wartet nur noch auf den Tod.
Aber Leo braucht Hilfe, braucht sein geregeltes Leben. Nur leider kann Leo sich ihnen nicht mitteilen, jede Abweichung vom alltäglichen Ablauf setzt ihn unter Stress. Wie Leos Denken funktioniert, wie seine kleine Welt strukturiert sein muss, wissen die drei Mitbewohner leider nicht. Trotzdem stellen sie sich dieser Aufgabe und wachsen mit ihr. Sie erleben, wie glücklich es sie selbst macht, wenn auf Leos Gesicht ein lächeln erscheint und lernen seine Rituale kennen.
Für mich ist der Abschluss des Romans, als Inge am Ende klarstellt, dass die drei schrägen Vögel (Zitat aus Buch) trotz Pinas Genesung sich weiter um Leo kümmern werden, es aber nicht für Pina sondern für Leo tun, gelungen.
Ein wunderbarer Roman, den ich gerne weiterempfehle und der von mir 4 Lese-Sterne erhält.