Eine Lösung für Leo
Pinas ganzes Leben dreht sich um ihren Sohn Leo, der sich aufgrund seines Autismus nicht ohne weiteres in Gruppen oder neue Lebensumstände einfügt. Pina richtet ihr ganzes Leben auf ihren Sohn aus, um ihm Sicherheit und Halt zu geben, sowie ein Zuhause. Die Warnsignale des eigenen Körpers übersieht sie, um ihm gerecht zu werden. Diese Situation ist schlimm aber leider realistisch. Als Pina zusammenbricht und ins Krankenhaus gebracht wird, ist Leo auf sich gestellt. Die Hausgemeinschaft ist kauzig, evtl aber auch ein Teilspiegelbild unserer Gesellschaft. Hier ist es sehr schön gelöst. Die alte Dame, die das Haus nicht verlässt, die verloren wirkende 16jährige Schulabbrecherin und und zwei weitere Männer reißen sich nicht um die Fürsorge für Leo, dennoch organisieren sie sich und wachsen so - als Gruppe und persönlich. Eine schöne Geschichte, die die Hoffnung verbreitet, das Gemeinsamkeit, Mitgefühl, Nachbarschaftshilfe noch gelebt werden können.
Schön geschrieben, manches hätte etwas mehr in die Tiefe gehen können.
Schön geschrieben, manches hätte etwas mehr in die Tiefe gehen können.