Es braucht drei Vögel
Pina ist Mutter eines besonderen Kindes. Leo ist 20 Jahre alt und lebt in seiner eigenen Welt, nach aussen hin einfach behindert, im Inneren weise und lebensfroh. Er braucht seine Routinen und reagiert empfindlich auf jede Abweichung. Deswegen hat Pina ihr Leben komplett auf ihn ausgerichtet, es funktioniert. Bis sie zusammenklappt und wegen eines Magendurchbruchs auf der Intensivstation landet. Während sie sich wieder ins Leben kämpfen muss, ist Leo bei der 86jährigen Inge gestrandet, die ja eigentlich nur anderthalb Stunden auf ihn hätte aufpassen müssen. In ihrer Nt zieht sie Zola, eine Sechzehnjährige und den zurück haltenden Wojtec in die Situation hinein. Schnell wird aus dem anfänglichen Widerstand gegen die Lage ein sehr besonderes Bündnis. Besonders Zola bekommt Zugang zu Leo - aber auch die anderen lernen über Leo auch über sich selbst.
Das ist das Tolle dieser Geschichte. Drei Personen, die mehr als genug mit sich selbst zu tun haben, von der Gesellschaft übersehen, werden zu einer Gemeinschaft. Sie stellen sich gegen den Standard, der von Zolas Vater als Gegenpol gut dargestellt wird, kämpfen nicht nur für Leo, sondern auch für sich selbst.
Eine Geschichte, die ans Herz geht. Und zeigt, dass das „Richtige“ nicht immer das Beste ist.
Das ist das Tolle dieser Geschichte. Drei Personen, die mehr als genug mit sich selbst zu tun haben, von der Gesellschaft übersehen, werden zu einer Gemeinschaft. Sie stellen sich gegen den Standard, der von Zolas Vater als Gegenpol gut dargestellt wird, kämpfen nicht nur für Leo, sondern auch für sich selbst.
Eine Geschichte, die ans Herz geht. Und zeigt, dass das „Richtige“ nicht immer das Beste ist.