Füreinander da sein
Pina lebt gemeinsam mit ihrem 20jährigen Sohn Leo, um den sie sich kümmern muss, da er in seiner ganz eigenen Welt lebt. Zu der hat außer Pina niemand Zutritt, oder es hat sich zumindest niemand ernsthaft darum bemüht. So schultert Pina alles irgendwie alleine und wird von der Hausgemeinschaft einigermaßen skeptisch beäugt. Da wären die wütende Jugendliche Zola, der zurückgezogene Wojtek und die Rentnerin Inge, die ihre Wohnung nicht mehr verlässt und zumindest ab und zu auf Leo aufpasst.
Als Pina eines Tages auf der Straße zusammenbricht, müssen die Hausbewohner plötzlich Verantwortung für Leo übernehmen und merken bald, dass auch dieser seltsame Junge ihnen helfen kann.
„Pina fällt aus“ von Vera Zischke ist ein sehr bewegender Roman, der zeigt, dass Menschen doch noch bereit sind Verantwortung füreinander zu übernehmen. Die Hausgemeinschaft beginnt in der Ausnahmesituation zusammenzuwachsen und es wird deutlich, dass nicht nur Leo davon profitiert.
Gut gefallen hat mir der Schreibstil der Autorin. Er ist sehr eingängig und man fühlt sich den Protagonistinnen und Protagonisten sehr schnell nah.
Ich mochte auch, dass Leos Diagnosen nicht genauer thematisiert werden. Letztlich ist das nämlich irrelevant. Er ist, wie er ist und Ziel sollte es sein, ihn bestmöglich einzubinden.
Was mir nicht so gut gefallen hat sind die vielen Figuren mit viel Nebenhandlungen. Über Zola hätte ich nicht sooo viele wissen müssen. Stattdessen hätte ich lieber mehr über Pina erfahren.
Insgesamt hat mir Vera Zischkes „Pina fällt aus“ aber wirklich gut gefallen. Wer sich für Inklusion, Bedingungen von pflegenden Eltern und gesellschaftlichem Zusammenhalt im Mikrokosmos interessiert, für den ist dieser Roman wie gemacht.
Als Pina eines Tages auf der Straße zusammenbricht, müssen die Hausbewohner plötzlich Verantwortung für Leo übernehmen und merken bald, dass auch dieser seltsame Junge ihnen helfen kann.
„Pina fällt aus“ von Vera Zischke ist ein sehr bewegender Roman, der zeigt, dass Menschen doch noch bereit sind Verantwortung füreinander zu übernehmen. Die Hausgemeinschaft beginnt in der Ausnahmesituation zusammenzuwachsen und es wird deutlich, dass nicht nur Leo davon profitiert.
Gut gefallen hat mir der Schreibstil der Autorin. Er ist sehr eingängig und man fühlt sich den Protagonistinnen und Protagonisten sehr schnell nah.
Ich mochte auch, dass Leos Diagnosen nicht genauer thematisiert werden. Letztlich ist das nämlich irrelevant. Er ist, wie er ist und Ziel sollte es sein, ihn bestmöglich einzubinden.
Was mir nicht so gut gefallen hat sind die vielen Figuren mit viel Nebenhandlungen. Über Zola hätte ich nicht sooo viele wissen müssen. Stattdessen hätte ich lieber mehr über Pina erfahren.
Insgesamt hat mir Vera Zischkes „Pina fällt aus“ aber wirklich gut gefallen. Wer sich für Inklusion, Bedingungen von pflegenden Eltern und gesellschaftlichem Zusammenhalt im Mikrokosmos interessiert, für den ist dieser Roman wie gemacht.