Ganz anders, aber unbedingt lesenswert
Pinas Leben gleicht einem Hamsterrad. Doch als die alleinerziehende Mutter eines Tages zusammenbricht und vollständig ausfällt, muss trotzdem alles irgendwie weitergehen. Bekommt ihr Umfeld es hin, sich um ihren erwachsenen Sohn zu kümmern, der eben nicht selbständig leben kann?
Der Erstling der Autorin, „Ava liebt noch“, hatte mich völlig überraschend umgehauen. Entsprechen hoch waren natürlich die Erwartungen bei diesem zweiten Buch von ihr. Und ich muss gestehen, beim ersten Reinlesen konnten mich Thematik und Geschichte nicht gleich packen – es war doch recht düster und trostlos, das hatte mich etwas abgeschreckt. Aber das Dranbleiben hat sich gelohnt, denn in Summe konnte mich auch diese Geschichte von Vera Zischke richtig begeistern.
Was dabei auf jeden Fall eine große Rolle gespielt hat, ist der wunderbare Schreibstil der Autorin: Schnörkellos, direkt und mit einem ganz besonderen Humor. So fiel der Einstieg nach ein paar weiteren Seiten doch noch leicht.
Begeistern konnte das Buch aber insbesondere auch mit seinen ganz besonderen Charakteren, die für sich schon eigen sind, aber im Zusammenspiel zu wirklich herrlichen (lustigen wie berührenden) Situation führen.
Besonders mochte ich außerdem, dass die Geschichte Zeit hatte, sich zu entwickeln – genau wie die Beziehungen der Personen untereinander. Hier wird nichts mal eben schnell abgehandelt und es gibt auch keine magische Komplettlösung, die einfach alle Probleme beseitigt. Wobei das Ende einen als Leser dennoch zufrieden zurücklässt!
Alles in allem ein wunderschönes zweites Buch der Autorin, das zwar ganz anders als ihr erstes, aber trotzdem unbedingt lesenswert ist.
Der Erstling der Autorin, „Ava liebt noch“, hatte mich völlig überraschend umgehauen. Entsprechen hoch waren natürlich die Erwartungen bei diesem zweiten Buch von ihr. Und ich muss gestehen, beim ersten Reinlesen konnten mich Thematik und Geschichte nicht gleich packen – es war doch recht düster und trostlos, das hatte mich etwas abgeschreckt. Aber das Dranbleiben hat sich gelohnt, denn in Summe konnte mich auch diese Geschichte von Vera Zischke richtig begeistern.
Was dabei auf jeden Fall eine große Rolle gespielt hat, ist der wunderbare Schreibstil der Autorin: Schnörkellos, direkt und mit einem ganz besonderen Humor. So fiel der Einstieg nach ein paar weiteren Seiten doch noch leicht.
Begeistern konnte das Buch aber insbesondere auch mit seinen ganz besonderen Charakteren, die für sich schon eigen sind, aber im Zusammenspiel zu wirklich herrlichen (lustigen wie berührenden) Situation führen.
Besonders mochte ich außerdem, dass die Geschichte Zeit hatte, sich zu entwickeln – genau wie die Beziehungen der Personen untereinander. Hier wird nichts mal eben schnell abgehandelt und es gibt auch keine magische Komplettlösung, die einfach alle Probleme beseitigt. Wobei das Ende einen als Leser dennoch zufrieden zurücklässt!
Alles in allem ein wunderschönes zweites Buch der Autorin, das zwar ganz anders als ihr erstes, aber trotzdem unbedingt lesenswert ist.