Gemeinschaft
Pina und Leo sind allein auf dieser Welt. Wer sollte sich auch um Leo kümmern, wenn nicht sie? Doch dann bricht Pina eines Tages auf offener Straße zusammen. Ein Magendurchbruch, Klinik, völlige Erschöpfung. Als sie aufwacht, gilt ihr erster Gedanke Leo. Zuhause stehen plötzlich Inge, Zola und Wojtek vor der Aufgabe, mit einem Jungen zurechtzukommen, der in seiner eigenen Welt lebt. Und langsam, fast widerwillig, wachsen die vier zu einer Gemeinschaft zusammen, die unterschiedlicher nicht sein könnte – und doch füreinander da ist.
Vera Zischke nimmt uns mit in Pinas Alltag als alleinerziehende Mutter eines autistischen Kindes. Leo steht erst auf, wenn sich eine grüne Blase aus der Lavalampe löst, isst ausschließlich Cornflakes einer bestimmten Marke und braucht für jede Treppe doppelt so lange wie andere. Zola, Schulabbrecherin und jünger als Leo, weiß nicht so recht, wohin mit ihrem Leben. Erst durch ihn erkennt sie, welche Möglichkeiten sie hat – Möglichkeiten, die Leo nie haben wird. Inge hat ihren Mann verloren und sich in ihrer Wohnung verkrochen, und Wojtek, ihr Nachbar, fühlt sich mit den neuen Aufgaben überfordert. Doch durch Leo lernen alle drei, dass sie gemeinsam mehr schaffen können als allein – und dass sie selbst etwas zurückbekommen. Dass es sich lohnt auch über eigene Grenzen hinwegzugehen.
Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn ich mit Zola anfangs meine Schwierigkeiten hatte. Ihr Leben scheint nur davon bestimmt, das Gegenteil von dem zu tun, was ihr Vater erwartet. Ziele hat sie keine, Antrieb auch nicht. Erst die Zeit mit Leo öffnet ihr die Augen: Die Welt steht ihr offen, und es liegt an ihr, etwas daraus zu machen.
Besonders schön fand ich, wie die drei erkennen, dass Leo anders ist – aber nicht weniger wert. Sie ermöglichen ihm, einen Traum zu leben, auch wenn das für alle Konsequenzen hat. Sie sehen in ihm einen Menschen mit Wünschen und Bedürfnissen, so wie sie selbst.
Ich kann das Buch empfehlen. Es ist eine berührende Geschichte über Anderssein, Gemeinschaft und den Mut, Verantwortung zu teilen.
Vera Zischke nimmt uns mit in Pinas Alltag als alleinerziehende Mutter eines autistischen Kindes. Leo steht erst auf, wenn sich eine grüne Blase aus der Lavalampe löst, isst ausschließlich Cornflakes einer bestimmten Marke und braucht für jede Treppe doppelt so lange wie andere. Zola, Schulabbrecherin und jünger als Leo, weiß nicht so recht, wohin mit ihrem Leben. Erst durch ihn erkennt sie, welche Möglichkeiten sie hat – Möglichkeiten, die Leo nie haben wird. Inge hat ihren Mann verloren und sich in ihrer Wohnung verkrochen, und Wojtek, ihr Nachbar, fühlt sich mit den neuen Aufgaben überfordert. Doch durch Leo lernen alle drei, dass sie gemeinsam mehr schaffen können als allein – und dass sie selbst etwas zurückbekommen. Dass es sich lohnt auch über eigene Grenzen hinwegzugehen.
Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn ich mit Zola anfangs meine Schwierigkeiten hatte. Ihr Leben scheint nur davon bestimmt, das Gegenteil von dem zu tun, was ihr Vater erwartet. Ziele hat sie keine, Antrieb auch nicht. Erst die Zeit mit Leo öffnet ihr die Augen: Die Welt steht ihr offen, und es liegt an ihr, etwas daraus zu machen.
Besonders schön fand ich, wie die drei erkennen, dass Leo anders ist – aber nicht weniger wert. Sie ermöglichen ihm, einen Traum zu leben, auch wenn das für alle Konsequenzen hat. Sie sehen in ihm einen Menschen mit Wünschen und Bedürfnissen, so wie sie selbst.
Ich kann das Buch empfehlen. Es ist eine berührende Geschichte über Anderssein, Gemeinschaft und den Mut, Verantwortung zu teilen.