Hallt noch lange im Herzen!
Darum geht es:
Im Mittelpunkt steht eine Situation, in der gewohnte Abläufe plötzlich unterbrochen werden. Pina, die ihren Sohn Leo allein versorgt, bricht unerwartet zusammen und wird auf die Intensivstation gebracht. Dadurch entsteht eine Lücke, die unmittelbar spürbar ist.
Der 20-jährige Leo lebt in festen Mustern und orientiert sich an wiederkehrenden Abläufen. Diese Struktur prägt seinen Alltag und bestimmt, wie er sich in seiner Umgebung bewegt. Für die Menschen, seinen Nachbarn bleibt sein Verhalten zunächst schwer einzuordnen, da es nicht ihren eigenen Gewohnheiten entspricht.
Durch Pinas Ausfall verändert sich die Situation für alle Beteiligten. Die Nachbarn sehen sich mit einer Aufgabe konfrontiert, die zuvor klar geregelt war. Der bisherige Abstand wird dadurch infrage gestellt und es entstehen neue Berührungspunkte im gemeinsamen Alltag.
Mein Leseeindruck:
Letztes Jahr gehörte „Ava liebt noch“ zu meinen absoluten Jahreshighlights und auch mit #pinafälltaus muss sich Vera Zischke überhaupt nicht verstecken. Ganz im Gegenteil: Dieser Roman ist eine Wucht.
Die Autorin kann einfach schreiben. Ihre Worte sind wie ein leiser Sturm, sanft und doch voller Kraft, und sie hinterlassen etwas, das lange nachhallt. Sie schreibt nicht einfach, sie fühlt, und genau das spürt man in jeder einzelnen Zeile. Zwischen ihren Sätzen entsteht eine Nähe, die fast greifbar ist. Man liest nicht nur, man erlebt. Es ist, als würde sie mit ihren Worten eine eigene Welt erschaffen, in der man sich vollkommen verliert.
Der Roman greift dabei tiefgründige Themen auf: Gemeinschaft, Zusammenhalt, Verantwortung, Nächstenliebe, Behinderung und Inklusion. All das wird auf eine Weise erzählt, die berührt und lange nachklingt.
Beim Lesen habe ich mir tatsächlich gewünscht, ich wäre selbst Teil dieser besonderen Hausgemeinschaft, am liebsten wäre ich der vierte Vogel für Leo gewesen. Die etwas skurrilen Bewohner der Hansastraße 22 sind mir beim Lesen sehr ans Herz gewachsen, und ich bin mir sicher, dass ich sie so schnell nicht vergessen werde. Mehr als einmal ist mir beim Lesen das Herz schwer geworden.
Fazit:
5/5 ⭐️ Ein Roman, der leise beginnt, tief berührt und noch lange im Herzen nachhallt.
Im Mittelpunkt steht eine Situation, in der gewohnte Abläufe plötzlich unterbrochen werden. Pina, die ihren Sohn Leo allein versorgt, bricht unerwartet zusammen und wird auf die Intensivstation gebracht. Dadurch entsteht eine Lücke, die unmittelbar spürbar ist.
Der 20-jährige Leo lebt in festen Mustern und orientiert sich an wiederkehrenden Abläufen. Diese Struktur prägt seinen Alltag und bestimmt, wie er sich in seiner Umgebung bewegt. Für die Menschen, seinen Nachbarn bleibt sein Verhalten zunächst schwer einzuordnen, da es nicht ihren eigenen Gewohnheiten entspricht.
Durch Pinas Ausfall verändert sich die Situation für alle Beteiligten. Die Nachbarn sehen sich mit einer Aufgabe konfrontiert, die zuvor klar geregelt war. Der bisherige Abstand wird dadurch infrage gestellt und es entstehen neue Berührungspunkte im gemeinsamen Alltag.
Mein Leseeindruck:
Letztes Jahr gehörte „Ava liebt noch“ zu meinen absoluten Jahreshighlights und auch mit #pinafälltaus muss sich Vera Zischke überhaupt nicht verstecken. Ganz im Gegenteil: Dieser Roman ist eine Wucht.
Die Autorin kann einfach schreiben. Ihre Worte sind wie ein leiser Sturm, sanft und doch voller Kraft, und sie hinterlassen etwas, das lange nachhallt. Sie schreibt nicht einfach, sie fühlt, und genau das spürt man in jeder einzelnen Zeile. Zwischen ihren Sätzen entsteht eine Nähe, die fast greifbar ist. Man liest nicht nur, man erlebt. Es ist, als würde sie mit ihren Worten eine eigene Welt erschaffen, in der man sich vollkommen verliert.
Der Roman greift dabei tiefgründige Themen auf: Gemeinschaft, Zusammenhalt, Verantwortung, Nächstenliebe, Behinderung und Inklusion. All das wird auf eine Weise erzählt, die berührt und lange nachklingt.
Beim Lesen habe ich mir tatsächlich gewünscht, ich wäre selbst Teil dieser besonderen Hausgemeinschaft, am liebsten wäre ich der vierte Vogel für Leo gewesen. Die etwas skurrilen Bewohner der Hansastraße 22 sind mir beim Lesen sehr ans Herz gewachsen, und ich bin mir sicher, dass ich sie so schnell nicht vergessen werde. Mehr als einmal ist mir beim Lesen das Herz schwer geworden.
Fazit:
5/5 ⭐️ Ein Roman, der leise beginnt, tief berührt und noch lange im Herzen nachhallt.