Keine Mutsch.
„Er braucht sie nicht nur, weil sie ihn versorgt. Er braucht sie auch, weil sie die Welt für ihn zusammenhält, sortiert, gelegentlich aussperrt und in vertaubare Häppchen einteilt.“ S. 24
Inhalt:
Pina Luken ist Mutter eines erwachsenen Sohnes - Leo, 20, Autist. Sie kümmert sich alleine um ihn. Nur für zwei Stunden pro Woche hat sie eine kleine Auszeit. Leo bleibt bei der Nachbarin, einer älteren Dame, für die Pina die Einkäufe erledigt. Leo hat 100 eigene Regeln wie der Tag verlaufen muss, damit er in seine Welt passt und diese Regeln kennt nur Pina. Als sie beim Einkauf mitten auf der Straße zusammenbricht, bricht auch eine Welt zusammen. Für Leo, dessen Mutsch fehlt und für Pina, die nicht weiß, wer sich um Leo kümmert und in seine Welt eintauchen kann.
Cover:
Das Cover ist gezeichnet und man sieht Pina, die sich nicht bewegen kann, wie man aus dem Titel schließen kann. Das Cover hat mich nicht angesprochen.
Meine persönliche Meinung:
Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich sofort gefangen in der Geschichte. Ich habe auch einen beeinträchtigten Sohn und dieses Szenario ist meine schlimmste Vorstellung. Ich habe zwar ein gutes Unterstützungssystem und weiß, dass mein Sohn versorgt sein wird. Aber ich bin seine Welt und bricht die zusammen, bricht auch seine zusammen. Mein Sohn wird jetzt 17 und ich muss mich befassen mit der Situation wie es weiter geht mit ihm. Irgendwann steht auch das Thema Wohnen an der Tagesordnung und das bricht mir das Herz. Als ich das im Buch las, berührte mich es zutiefst. In der kurzen Zeit hat sich die Hausgemeinschaft sehr verändert. Zuerst wollte keiner vom anderen etwas wissen und zum Schluss halten sie zusammen, öffnen die Wohnungen und wollen Leo nicht mehr missen. Der Gedanke ihn in ein Wohnheim zu geben, zerreißt sie schier.
Fazit:
Ein berührender Roman über den Struggle als Mutter eines beeinträchtigten Sohnes und die Veränderung der Menschen, wenn sie gerade ihn als eigenständige Person wahrnehmen.
Inhalt:
Pina Luken ist Mutter eines erwachsenen Sohnes - Leo, 20, Autist. Sie kümmert sich alleine um ihn. Nur für zwei Stunden pro Woche hat sie eine kleine Auszeit. Leo bleibt bei der Nachbarin, einer älteren Dame, für die Pina die Einkäufe erledigt. Leo hat 100 eigene Regeln wie der Tag verlaufen muss, damit er in seine Welt passt und diese Regeln kennt nur Pina. Als sie beim Einkauf mitten auf der Straße zusammenbricht, bricht auch eine Welt zusammen. Für Leo, dessen Mutsch fehlt und für Pina, die nicht weiß, wer sich um Leo kümmert und in seine Welt eintauchen kann.
Cover:
Das Cover ist gezeichnet und man sieht Pina, die sich nicht bewegen kann, wie man aus dem Titel schließen kann. Das Cover hat mich nicht angesprochen.
Meine persönliche Meinung:
Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich sofort gefangen in der Geschichte. Ich habe auch einen beeinträchtigten Sohn und dieses Szenario ist meine schlimmste Vorstellung. Ich habe zwar ein gutes Unterstützungssystem und weiß, dass mein Sohn versorgt sein wird. Aber ich bin seine Welt und bricht die zusammen, bricht auch seine zusammen. Mein Sohn wird jetzt 17 und ich muss mich befassen mit der Situation wie es weiter geht mit ihm. Irgendwann steht auch das Thema Wohnen an der Tagesordnung und das bricht mir das Herz. Als ich das im Buch las, berührte mich es zutiefst. In der kurzen Zeit hat sich die Hausgemeinschaft sehr verändert. Zuerst wollte keiner vom anderen etwas wissen und zum Schluss halten sie zusammen, öffnen die Wohnungen und wollen Leo nicht mehr missen. Der Gedanke ihn in ein Wohnheim zu geben, zerreißt sie schier.
Fazit:
Ein berührender Roman über den Struggle als Mutter eines beeinträchtigten Sohnes und die Veränderung der Menschen, wenn sie gerade ihn als eigenständige Person wahrnehmen.