Leos Welt
Pina fällt aus – Vera Zischke
Was, wenn eine pflegende Person wirklich unersetzbar ist?
Pinas Sohn Leo ist bereits zwanzig, jedoch lebt er in seiner eigenen Welt (ich denke, er ist Autist, auch wenn das nicht so benannt wird im Roman). Er hat seine eigenen Regeln und Rituale und ist ständig auf Pinas Hilfe angewiesen. Die bricht aber eines Tages, mitten auf der Straße einfach zusammen. Was soll nun mit Leo passieren?
Mehr oder weniger notgedrungen nimmt sich erstmal eine Nachbarin seiner an – eine ältere Dame für die diese Belastung auf Dauer nicht stemmen kann. Tatsächlich finden sich jedoch noch zwei Personen in der Hausgemeinschaft, die sich irgendwie zuständig fühlen. Jeder der „drei Vögel“ ist selbst recht speziell, menschenscheu, einsam. Plötzlich haben sie alle eine wichtige Aufgabe und freunden sich auch als Gruppe an, während Pinas Genesung seine Zeit braucht.
Dies ist eine sehr warmherzige Geschichte, mit viel Einfühlungsvermögen erzählt, vor allem wenn es um Leos Besonderheiten geht. Ich meine dem Nachwort entnommen zu haben, dass die Autorin hier Erfahrungen aus dem eigenen Umfeld verarbeitet hat.
Trotz den schweren Themen ist dies ein Wohlfühlbuch. Locker und flüssig erzählt ist man schnell in der Geschichte angekommen. Gegen Ende war es mir vielleicht etwas zu viel Friede, Freude, Eierkuchen, dennoch ist dies ein toller Roman über Freundschaft, Inklusion und den Mut füreinander einzustehen.
Menschlichkeit wird hier ganz groß geschrieben. Aus dem Nachwort: „Wir wissen alle, dass es ein Dorf braucht, um ein Kind großzuziehen. Bei Kindern wie Leo braucht es eine Stadt.“
4 Sterne
Was, wenn eine pflegende Person wirklich unersetzbar ist?
Pinas Sohn Leo ist bereits zwanzig, jedoch lebt er in seiner eigenen Welt (ich denke, er ist Autist, auch wenn das nicht so benannt wird im Roman). Er hat seine eigenen Regeln und Rituale und ist ständig auf Pinas Hilfe angewiesen. Die bricht aber eines Tages, mitten auf der Straße einfach zusammen. Was soll nun mit Leo passieren?
Mehr oder weniger notgedrungen nimmt sich erstmal eine Nachbarin seiner an – eine ältere Dame für die diese Belastung auf Dauer nicht stemmen kann. Tatsächlich finden sich jedoch noch zwei Personen in der Hausgemeinschaft, die sich irgendwie zuständig fühlen. Jeder der „drei Vögel“ ist selbst recht speziell, menschenscheu, einsam. Plötzlich haben sie alle eine wichtige Aufgabe und freunden sich auch als Gruppe an, während Pinas Genesung seine Zeit braucht.
Dies ist eine sehr warmherzige Geschichte, mit viel Einfühlungsvermögen erzählt, vor allem wenn es um Leos Besonderheiten geht. Ich meine dem Nachwort entnommen zu haben, dass die Autorin hier Erfahrungen aus dem eigenen Umfeld verarbeitet hat.
Trotz den schweren Themen ist dies ein Wohlfühlbuch. Locker und flüssig erzählt ist man schnell in der Geschichte angekommen. Gegen Ende war es mir vielleicht etwas zu viel Friede, Freude, Eierkuchen, dennoch ist dies ein toller Roman über Freundschaft, Inklusion und den Mut füreinander einzustehen.
Menschlichkeit wird hier ganz groß geschrieben. Aus dem Nachwort: „Wir wissen alle, dass es ein Dorf braucht, um ein Kind großzuziehen. Bei Kindern wie Leo braucht es eine Stadt.“
4 Sterne