Mutsch im Urlaub
Pina fällt aus - Magendurchbruch, mitten auf der Kreuzung. Aber eigentlich kann sie das nicht. Muss sie sich doch um ihren autistischen Sohn kümmern, denn nur sie weiß, wie er tickt und was er braucht. Aber dann passiert ein Wunder und es zeigt sich, dass die Menschheit doch besser ist als ihr Ruf.
Mir hat das Buch außerordentlich gut gefallen. Das liegt zum einen an der Story, die sehr authentisch aufzeigt, wie belastet pflegende Angehörige sind und das ein Ausfall dieser Personen immer eine Katastrophe erstmal ist. Vor allem, dass das System da in Deutschland eigentlich dringend einer Verbesserung bedarf.
Aber am besten waren die Figuren. Alle einzigartig in ihrer Charakteristik, alle mit Fehlern behaftet, aber trotzdem alle symphatisch und liebenswert (außer vielleicht Zolas Vater). Am meisten hat mir aber Leo gefallen. Er hat mich ein bißchen an meinen Sohn erinnert. Der ist zwar nicht direkt autistisch, hat aber leichte Züge (so wie ich) und bei ihm bin ich die "Maumat". Und Leo ist einfach liebenswert mit seinem Busfimmel und der grünen Blase. Einfach, dass solche Menschen einen Fokus in der Literatur bekommen verdient einen Daumen hoch und sollte viel öfter vorkommen.
Vor allem die Botschaft von Pina, dass Inklusion kein "nice-to-have" sondern ein "must-to-do" sein sollte, ist wichtig. Aber auch, dass man in der Hausgemeinschaft mehr auf sich achten sollte. Dass Buch hat einfach so viele wichtigen Themen und Botschaften, dass es ein jeder lesen sollte. Es weckt Emphatie und Verständnis.
Mein Fazit: Volle Leseempfehlung und zwar für jeden und jede.
Mir hat das Buch außerordentlich gut gefallen. Das liegt zum einen an der Story, die sehr authentisch aufzeigt, wie belastet pflegende Angehörige sind und das ein Ausfall dieser Personen immer eine Katastrophe erstmal ist. Vor allem, dass das System da in Deutschland eigentlich dringend einer Verbesserung bedarf.
Aber am besten waren die Figuren. Alle einzigartig in ihrer Charakteristik, alle mit Fehlern behaftet, aber trotzdem alle symphatisch und liebenswert (außer vielleicht Zolas Vater). Am meisten hat mir aber Leo gefallen. Er hat mich ein bißchen an meinen Sohn erinnert. Der ist zwar nicht direkt autistisch, hat aber leichte Züge (so wie ich) und bei ihm bin ich die "Maumat". Und Leo ist einfach liebenswert mit seinem Busfimmel und der grünen Blase. Einfach, dass solche Menschen einen Fokus in der Literatur bekommen verdient einen Daumen hoch und sollte viel öfter vorkommen.
Vor allem die Botschaft von Pina, dass Inklusion kein "nice-to-have" sondern ein "must-to-do" sein sollte, ist wichtig. Aber auch, dass man in der Hausgemeinschaft mehr auf sich achten sollte. Dass Buch hat einfach so viele wichtigen Themen und Botschaften, dass es ein jeder lesen sollte. Es weckt Emphatie und Verständnis.
Mein Fazit: Volle Leseempfehlung und zwar für jeden und jede.