Störsteine im Paralleluniversum
Hier wird die Inklusion eines autistischen jungen Mannes im Wolkenkuckucksheim der "Hansastraße 20 in Wuppertal" erzählt. Pina, Mitte 40, ist diejenige, die unerwartet ausfällt, die Mutter des autistischen 20jährigen Leo, der von jetzt auf gleich Betreuung braucht. Wenn sich alles so leicht lösen ließe, wäre es ja schön, aber ist es nicht.
Dass sich in diesem Buch die Hausgemeinschaft zusammenschließt und Leo das Weiterleben in der gewohnten Umgebung ermöglichen kann, ist ein schöner Traum. Der Leser weiß schon durch den Text auf der Coverrückseite: Die sechzehnjährige Schulabbrecherin Zola, der resignierte Einsiedler Wojtek und die lebensmüde Seniorin Inge haben mit sich selbst schon genug zu tun. Und ich füge dem hinzu, alle habe so ihre Marotten. Dann lernt man im Laufe der Zeit noch den Busfahrer kennen, der Leo morgens in die Behindertenwerkstatt bringen soll, ein muffeliger Typ, dem man kaum Empathie zutraut. Der Hausvermieter, zufällig der Vater von Zola, führt sich auch nicht als Edelmann ein.
Pina liegt als Notfall ins Krankenhaus, die soziale "Hängematte" greift hier überhaupt nicht, ein Wunder dass man irgendwann im Krankenhaus mitbekommt, dass es einen pflegebedürftigen Sohn gibt, und so muss die Hausgemeinschaft ran. Dabei bräuchten die drei Mitbewohner wohl auch alle eine Betreuung der besonderen Art.
Fazit: Das alles wird flott erzählt und war dann als Märchen für Erwachsene auch gute Unterhaltung.
Dass sich in diesem Buch die Hausgemeinschaft zusammenschließt und Leo das Weiterleben in der gewohnten Umgebung ermöglichen kann, ist ein schöner Traum. Der Leser weiß schon durch den Text auf der Coverrückseite: Die sechzehnjährige Schulabbrecherin Zola, der resignierte Einsiedler Wojtek und die lebensmüde Seniorin Inge haben mit sich selbst schon genug zu tun. Und ich füge dem hinzu, alle habe so ihre Marotten. Dann lernt man im Laufe der Zeit noch den Busfahrer kennen, der Leo morgens in die Behindertenwerkstatt bringen soll, ein muffeliger Typ, dem man kaum Empathie zutraut. Der Hausvermieter, zufällig der Vater von Zola, führt sich auch nicht als Edelmann ein.
Pina liegt als Notfall ins Krankenhaus, die soziale "Hängematte" greift hier überhaupt nicht, ein Wunder dass man irgendwann im Krankenhaus mitbekommt, dass es einen pflegebedürftigen Sohn gibt, und so muss die Hausgemeinschaft ran. Dabei bräuchten die drei Mitbewohner wohl auch alle eine Betreuung der besonderen Art.
Fazit: Das alles wird flott erzählt und war dann als Märchen für Erwachsene auch gute Unterhaltung.