Süßmausig
Nachdem mich "Ava liebt noch" von Vera Zischke bereits in seinen Bann gezogen hat, hatte ich große Hoffnungen für die Geschichte rund um Pina und ihren autistischen Sohn Leo.
Pina erzieht ihren mittlerweile erwachsenen Sohn alleine, sie gestaltet ihren Alltag in militärischer Präzision. Sie lebt abgeschottet von ihren Nachbarn und funktioniert einfach. Bis sie es nicht mehr tut und einfach umkippt. Sie liegt wochenlang im Krankenhaus und niemand kümmert sich um Leo, bis ihre Nachbarn es einfach tun. Die Autorin schafft es, so vielen Figuren Leben einzuhauchen, die sich alle ein knapp 300 Seiten langes Buch teilen muss. Aber es funktioniert trotzdem. Die Geschichte ist rührend und spielt immer knapp an der Grenze zu übermäßigem Kitsch, ohne diese dabei zu überschreiten. Ich konnte das Buch nicht weglegen und habe am Ende ein paar Tränchen verdrückt :)
Pina erzieht ihren mittlerweile erwachsenen Sohn alleine, sie gestaltet ihren Alltag in militärischer Präzision. Sie lebt abgeschottet von ihren Nachbarn und funktioniert einfach. Bis sie es nicht mehr tut und einfach umkippt. Sie liegt wochenlang im Krankenhaus und niemand kümmert sich um Leo, bis ihre Nachbarn es einfach tun. Die Autorin schafft es, so vielen Figuren Leben einzuhauchen, die sich alle ein knapp 300 Seiten langes Buch teilen muss. Aber es funktioniert trotzdem. Die Geschichte ist rührend und spielt immer knapp an der Grenze zu übermäßigem Kitsch, ohne diese dabei zu überschreiten. Ich konnte das Buch nicht weglegen und habe am Ende ein paar Tränchen verdrückt :)