Vom Anderssein
Als Pina mitten auf der Straße zusammenbricht, bricht auch für ihren Sohn Leo und eine ganze Hausgemeinschaft der Alltag, wie sie ihn kannten, auseinander. Denn Leo braucht seine Mutter. In seiner ganz eigenen Welt scheint nur sie sich auszukennen, sie kennt seine Routinen, weiß, was er braucht damit sein "Automat im Kopf" nicht klemmt. Doch in all der Zeit, die sie für ihren mittlerweile schon 20-jährigen Sohn da war, war sie vor allem auch allein.
Jetzt fällt sie aus und Leo braucht Unterstützung. Und so müssen die 86-jährige Inge, der zurückgezogene Wojtek und die 16-jährige Zola versuchen, die Lücke, die Pina hinterlässt zu füllen - auch wenn sich keiner von den Dreien damit direkt wohl fühlt.
"Pina fällt aus" hat ein warmes Gefühl in mir hinterlassen, nachdem ich es beendet habe. Dabei hatte ich auch die ganze Zeit Angst davor, dass diese Geschichte über Leo, Pina und die drei "schrägen Vögel" irgendwann endet und ich nicht mehr Teil ihres Alltags sein kann. Jede einzelne Figur in Vera Zischkes Roman ist so liebevoll, einzigartig und authentisch ausgearbeitet, dass ich mich ab Sekunde eins total in dieses Buch verliebt habe. Inge, die sich nicht mehr vor die Tür traut, aber auch eigentlich nicht mehr Leben möchte, weil sie ihren verstorbenen Mann vermisst. Wojtek, der Kristallfiguren sammelt, um einer Frau weiterhin nahe zu bleiben. Zola, die versucht ihren Platz im Leben zu finden und irgendwie daran zu scheitern scheint. Und Leo, der von allen missverstanden wird, aber der das Leben vielleicht mehr durchschaut, als alle anderen. In jeder dieser Figuren entdeckt man einen Teil von sich selbst - vielleicht ist das auch das Geheimnis des Buches.
Vera Zischke schreibt über Gemeinschaft, die manchmal eben auch unfreiwillig entsteht. Über Zusammenhalt und Mut, Angst und Unsicherheit, und darüber, was es bedeutet, wenn man von der Gesellschaft als "nicht normal" betrachtet wird. Manche Stellen im Buch haben mich zum Nachdenken, andere zum Schmunzeln gebracht, wieder andere haben mich einfach nur berührt. Dieses Buch macht definitv was mit einem und hat mich auf einer Ebene erreicht, wie es nur wenige Bücher geschafft haben. Definitiv bestimmt eines meiner Jahreshighlights!
Jetzt fällt sie aus und Leo braucht Unterstützung. Und so müssen die 86-jährige Inge, der zurückgezogene Wojtek und die 16-jährige Zola versuchen, die Lücke, die Pina hinterlässt zu füllen - auch wenn sich keiner von den Dreien damit direkt wohl fühlt.
"Pina fällt aus" hat ein warmes Gefühl in mir hinterlassen, nachdem ich es beendet habe. Dabei hatte ich auch die ganze Zeit Angst davor, dass diese Geschichte über Leo, Pina und die drei "schrägen Vögel" irgendwann endet und ich nicht mehr Teil ihres Alltags sein kann. Jede einzelne Figur in Vera Zischkes Roman ist so liebevoll, einzigartig und authentisch ausgearbeitet, dass ich mich ab Sekunde eins total in dieses Buch verliebt habe. Inge, die sich nicht mehr vor die Tür traut, aber auch eigentlich nicht mehr Leben möchte, weil sie ihren verstorbenen Mann vermisst. Wojtek, der Kristallfiguren sammelt, um einer Frau weiterhin nahe zu bleiben. Zola, die versucht ihren Platz im Leben zu finden und irgendwie daran zu scheitern scheint. Und Leo, der von allen missverstanden wird, aber der das Leben vielleicht mehr durchschaut, als alle anderen. In jeder dieser Figuren entdeckt man einen Teil von sich selbst - vielleicht ist das auch das Geheimnis des Buches.
Vera Zischke schreibt über Gemeinschaft, die manchmal eben auch unfreiwillig entsteht. Über Zusammenhalt und Mut, Angst und Unsicherheit, und darüber, was es bedeutet, wenn man von der Gesellschaft als "nicht normal" betrachtet wird. Manche Stellen im Buch haben mich zum Nachdenken, andere zum Schmunzeln gebracht, wieder andere haben mich einfach nur berührt. Dieses Buch macht definitv was mit einem und hat mich auf einer Ebene erreicht, wie es nur wenige Bücher geschafft haben. Definitiv bestimmt eines meiner Jahreshighlights!