Wenn der Halt fehlt
Niemand schafft alles alleine, ohne Rückhalt im Leben. Pina hat sich in den Kopf gesetzt, das Gegenteil zu beweisen. Aufopferungsvoll kümmert sie sich um ihren autistischen Sohn Leo und sorgt dafür, dass er sich in seiner kleinen Welt zurechtfindet. Dabei ignoriert sie ihre eigenen Probleme, bis sie mitten auf der Straße zusammenbricht. Und plötzlich sind sie und Leo darauf angewiesen, dass ihre Nachbarn für sie einspringen und ihr einen Teil ihrer Last abnehmen.
Vera Zischke hat eine wundervolle Sprache und schafft es damit, dieses doch heikle Thema der verschiedenen Eigenarten menschlicher Charakterzüge, die kleinen Ängste und Macken einzufangen und in ihre Figuren einzuweben.
Jede dieser Figuren hat Kanten und Risse. Und doch ist es gerade Leo, der anfangs am kaputtesten wirkt, der diese Eigenbrötler zusammenführt und ihre Eigenheiten normalisiert.
So entsteht eine herzwärmende Geschichte, die mir die Hoffnung an die Menschheit ein wenig zurückgegeben hat.
Vera Zischke hat eine wundervolle Sprache und schafft es damit, dieses doch heikle Thema der verschiedenen Eigenarten menschlicher Charakterzüge, die kleinen Ängste und Macken einzufangen und in ihre Figuren einzuweben.
Jede dieser Figuren hat Kanten und Risse. Und doch ist es gerade Leo, der anfangs am kaputtesten wirkt, der diese Eigenbrötler zusammenführt und ihre Eigenheiten normalisiert.
So entsteht eine herzwärmende Geschichte, die mir die Hoffnung an die Menschheit ein wenig zurückgegeben hat.