Wenn man immer gebraucht wird

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tochteralice Avatar

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So geht es der alleinerziehenden Mutter Pina in Wuppertal. Ihr Sohn Leo ist zwar bereits zwanzig, kommt jedoch aufgrund einer chronischen Krankheit nicht alleine zurecht. Auch nicht für einen Tag - nicht einmal für eine Stunde traut Pina ihm das so richtig zu.

Und dann bricht sie zusammen - mitten auf der Straße, so dass sie sofort ins Krankenhaus eingeliefert wird. Eine Adresse oder anderes ist nicht vorhanden, so dass das Krankenhaus zunächst nicht agieren kann.

Die Nachbarn im Mietshaus merken recht schnell, dass Leo allein ist und werden aktiv - jeder auf seine Art, teilweise gar darüber hinaus. Leo kennt jeder von ihnen mehr oder weniger - einander lernen Zola, die minderjährige Tochter des Vermieters, der Einzelgänger Wojtek und die Rentnerin Inge, die seit Jahren nicht mehr vor die Tür geht, allmählich kennen. Und entwickeln eine Art Routine: untereinander, aber vor allem für Leo, was überraschend gut klappt.

Mit den Eindringlingen von Außen; dem Vermieter und später auch Pinas Vater, müssen sie auf ihre Weise fertig werden. Eine spröde und zugleich liebenswerte Geschichte, vollkommen ungewohnt, dabei überhaupt nicht unrealistisch. Ich habe schnell eine gewisse Nähe entwickelt und mich als eine von ihnen gefühlt!