Zusammenhalt, der berührt
In dieser behutsam erzählten Geschichte begegne ich Pina und ihrem autistischen Sohn Leo. Pina kümmert sich aufopferungsvoll um ihn, bis ihr Körper irgendwann die Notbremse zieht. Als sie nach einem Zusammenbruch auf der Intensivstation aufwacht, kann sie sich nicht mehr um Leo kümmern. Damit hat sie allerdings nicht gerechnet: Ihre skurrile Nachbarschaft beginnt nach und nach zu erkennen, dass sie sich der Aufgabe stellen muss und dass sie dieser auch gewachsen ist.
Beim Lesen ging mir das Herz auf. Es war so schön mitzuerleben, was möglich ist, wenn Menschen nicht einfach wegsehen, sondern füreinander da sind. Aus einer Gruppe von Nachbarn, die eigentlich schon genug mit ihren eigenen Problemen zu tun haben, wächst nach und nach eine verschworene Gemeinschaft, die gemeinsam Erstaunliches leisten.
Vera Zischke drückt dabei ganz bewusst nicht auf die Tränendrüse und erzeugt auch kein künstliches Mitleid. Stattdessen erzählt sie mit viel Feingefühl, einem wunderbaren Blick für alltägliche Situationen und einer großen Portion Menschlichkeit. Gleichzeitig führt sie mir eindringlich vor Augen, wie sehr Pina überlastet war, weil sie sich mit der Verantwortung für Leo allein gelassen fühlte. Irgendwann ist selbst die größte Kraft erschöpft und ihr Körper zieht die rote Karte.
Besonders gefallen haben mir der feine Humor und die authentischen Charaktere, die mit all ihren Ecken und Kanten überzeugen. Diese Geschichte zeigt, wie wichtig Zusammenhalt ist und wie viel sich verändern
Ein warmherziger, lebensnaher Roman, der mich berührt und mit einem guten Gefühl zurückgelassen hat.
Beim Lesen ging mir das Herz auf. Es war so schön mitzuerleben, was möglich ist, wenn Menschen nicht einfach wegsehen, sondern füreinander da sind. Aus einer Gruppe von Nachbarn, die eigentlich schon genug mit ihren eigenen Problemen zu tun haben, wächst nach und nach eine verschworene Gemeinschaft, die gemeinsam Erstaunliches leisten.
Vera Zischke drückt dabei ganz bewusst nicht auf die Tränendrüse und erzeugt auch kein künstliches Mitleid. Stattdessen erzählt sie mit viel Feingefühl, einem wunderbaren Blick für alltägliche Situationen und einer großen Portion Menschlichkeit. Gleichzeitig führt sie mir eindringlich vor Augen, wie sehr Pina überlastet war, weil sie sich mit der Verantwortung für Leo allein gelassen fühlte. Irgendwann ist selbst die größte Kraft erschöpft und ihr Körper zieht die rote Karte.
Besonders gefallen haben mir der feine Humor und die authentischen Charaktere, die mit all ihren Ecken und Kanten überzeugen. Diese Geschichte zeigt, wie wichtig Zusammenhalt ist und wie viel sich verändern
Ein warmherziger, lebensnaher Roman, der mich berührt und mit einem guten Gefühl zurückgelassen hat.