Zwischen Care-Arbeit, Überforderung und Gemeinschaft
Zwischen Care-Arbeit, Überforderung und Gemeinschaft
Nach „Ava liebt noch“ war ich natürlich super gespannt auf „Pina fällt aus“ von Vera Zischke . Und was soll ich sagen: Auch dieses Buch hat mich wieder komplett abgeholt. Ich möchte gar nicht sagen, welches der beiden Bücher mir besser gefallen hat, weil sie thematisch unterschiedlich sind und mich beide sehr begeistert haben
Im Mittelpunkt steht der 20-jährige Leo, ein autistischer Junge, dessen Mutter Pina plötzlich ausfällt. Während sie im Krankenhaus liegt, bleibt Leo zunächst bei seiner Nachbarin. Und auf einmal müssen Menschen, die eigentlich kaum Verantwortung füreinander tragen (und sich auch eigentlich gar nicht so gut kennen), gemeinsam herausfinden, was Leo braucht, was ihm hilft und wie man mit Situationen umgeht, die sich eben nicht einfach so von heute auf Morgen lösen lassen.
Besonders gefallen hat mir, wie Vera Zischke über Care-Arbeit schreibt. Darüber, wie sehr das eigene Leben in den Hintergrund rückt, wenn man sich kümmert. Wie viel Verantwortung einzelne Menschen tragen (können). Und wie wenig Verständnis leider oft von außen kommt. Gleichzeitig geht es aber auch darum, wie unsere Gesellschaft mit Menschen umgeht, die nicht in dieses Bild von „Normalität“ passen und wie schnell Ausgrenzung oder Überforderung entstehen. Und wie oft Anpassung erwartet wird, statt wirklich hinzuschauen, was jemand eigentlich braucht.
Vor allem die Figuren haben das Buch für mich so besonders gemacht. Leo und auch die „drei Vögel“ sind mir beim Lesen total ans Herz gewachsen. So sehr, dass ich das Buch gar nicht beenden wollte und ich nach der letzten Seite eigentlich direkt weiterlesen wollte und mir wirklich eine Fortsetzung wünschen würde. Träumen darf man ja noch, oder?
Für mich war „Pina fällt aus“ ein unglaublich warmes, herzbewegendes und gleichzeitig wichtiges Buch, das zeigt, wie viel Gemeinschaft auffangen kann, aber eben auch, wie fragil solche Systeme eigentlich sind.
Ich werde auf jeden Fall alles lesen, was Vera Zischke noch schreibt.
Nach „Ava liebt noch“ war ich natürlich super gespannt auf „Pina fällt aus“ von Vera Zischke . Und was soll ich sagen: Auch dieses Buch hat mich wieder komplett abgeholt. Ich möchte gar nicht sagen, welches der beiden Bücher mir besser gefallen hat, weil sie thematisch unterschiedlich sind und mich beide sehr begeistert haben
Im Mittelpunkt steht der 20-jährige Leo, ein autistischer Junge, dessen Mutter Pina plötzlich ausfällt. Während sie im Krankenhaus liegt, bleibt Leo zunächst bei seiner Nachbarin. Und auf einmal müssen Menschen, die eigentlich kaum Verantwortung füreinander tragen (und sich auch eigentlich gar nicht so gut kennen), gemeinsam herausfinden, was Leo braucht, was ihm hilft und wie man mit Situationen umgeht, die sich eben nicht einfach so von heute auf Morgen lösen lassen.
Besonders gefallen hat mir, wie Vera Zischke über Care-Arbeit schreibt. Darüber, wie sehr das eigene Leben in den Hintergrund rückt, wenn man sich kümmert. Wie viel Verantwortung einzelne Menschen tragen (können). Und wie wenig Verständnis leider oft von außen kommt. Gleichzeitig geht es aber auch darum, wie unsere Gesellschaft mit Menschen umgeht, die nicht in dieses Bild von „Normalität“ passen und wie schnell Ausgrenzung oder Überforderung entstehen. Und wie oft Anpassung erwartet wird, statt wirklich hinzuschauen, was jemand eigentlich braucht.
Vor allem die Figuren haben das Buch für mich so besonders gemacht. Leo und auch die „drei Vögel“ sind mir beim Lesen total ans Herz gewachsen. So sehr, dass ich das Buch gar nicht beenden wollte und ich nach der letzten Seite eigentlich direkt weiterlesen wollte und mir wirklich eine Fortsetzung wünschen würde. Träumen darf man ja noch, oder?
Für mich war „Pina fällt aus“ ein unglaublich warmes, herzbewegendes und gleichzeitig wichtiges Buch, das zeigt, wie viel Gemeinschaft auffangen kann, aber eben auch, wie fragil solche Systeme eigentlich sind.
Ich werde auf jeden Fall alles lesen, was Vera Zischke noch schreibt.