Konzept toll, Umsetzung nicht

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geektesse Avatar

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Die Idee dieses Buches ist toll: Gefühle erkennen und benennen. Das ist der erste Schritt, um zu lernen, mit ihnen umzugehen.
Das finde ich an diesem Buch sehr gut umgesetzt. Generell gefällt es mir, wenn es nicht nur eine schöne Geschichte und Texte für die Kinder gibt, sondern auch zusätzliche Informationen für die Eltern, die erklären, wie das pädagogische Konzept dahinter funktioniert.
Auch die Illustrationen sind sehr süß gestaltet. Sie enthalten viele Details, die zum Entdecken einladen, wirken dabei aber nicht überladen.
Was mich an diesem Buch jedoch sehr gestört hat, ist die Umsetzung mit den Chips, da sie für mich nicht ganz zu Ende gedacht wirkt. Die Chips selbst sind toll gemacht und machen einen hochwertigen Eindruck. Die Mechanik, bei der man sie oben einwirft, funktioniert allerdings nicht besonders gut und ist auch nicht besonders intuitiv für Kinder. Mein Kind wollte die Chips eher direkt in den Bauch drücken. Außerdem muss man den Bauch jedes Mal leeren, da neue Chips eher hinter den bereits vorhandenen landen als davor.
Hinzu kommt, dass die Chips beim Transport leicht herausfallen können, da die Klappe oben offen ist und kein Verschlussmechanismus vorhanden ist. Das ist unpraktisch, wenn man das Buch nicht gerade aktiv vorliest.
Hier finde ich Lösungen wie die Magnetelemente, die es bei anderen Ravensburger Büchern gibt, deutlich besser. Auch ein Drehrad wäre aus meiner Sicht eine sinnvollere Alternative gewesen.
Mein Kind mag das Buch trotzdem, und da Kinder schließlich die Zielgruppe sind, fällt meine Bewertung insgesamt etwas besser aus, als sie allein aus meiner Sicht wäre. Ich persönlich finde das System mit den einzelnen Chips nämlich recht nervig.