Spielerischer Einstieg für Kinder ab 2 ins Thema Gefühle

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fliegermama Avatar

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Die Aufmachung des Buches ist sehr schön und toll durchdacht. Über einen Schieber auf dem hinteren Klappendeckel können die fünf Spielchips entnommen werden. Während der Geschichte muss man überlegen, welches Gefühl das passende ist und den jeweiligen Spielchip oben einwerfen. Durch ein durchsichtiges Fenster sieht man dann das Gefühl im Bauch des Tieres. Leider rutschen die Spielchips nicht nach vorne, sondern bleiben eher aufeinander stehen und rutschen beim Schütteln dann nach hinten. So muss man nach jeder Seite den vorangegangenen Spielchip entnehmen. Der Text im Buch ist kurz mit vielen Wiederholungen und in Reimform geschrieben. Das passt super für kleinere Kinder. Zusätzlich findet sich auf jeder Seite eine kleine Anregung, wie man als Eltern mit seinem Kind ins Gespräch über Gefühle kommen kann. Die Illustrationen sind bunt und das jeweilige Tier steht toll im Zentrum. So ist es für die Kleinen nicht überladen. Die Gesprächsanregungen für Eltern fand ich nicht immer passend. Der letzte Satz im Buch, dass alles, was man fühlt, gut ist, finde ich unglücklich formuliert, da Kinder ihre Gefühle ja schon in gute und schlechte Gefühle unterscheiden und sich Wut oder Ekel nun mal nicht gut anfühlen. Das Thema Gefühle ist ja sehr komplex und für Kinder ab 2 Jahren noch recht schwierig zu verstehen. Ich finde es aber super, dass das Buch auf so junge Kinder ausgelegt ist und man so spielerisch in das Thema Gefühle einsteigen kann.