Kreative Neuinterpretation der Rattenfänger-Legende!
„Played by the Piper“ stand auf meiner Wunschliste, als ich erfahren habe, dass Raven Kennedy einen Fantasyroman über die Legende des Rattenfängers von Hameln schreibt. Als großer Fan von Märchen und alten Legenden – und jemand, der sowohl Bremen wegen der Stadtmusikanten als auch Hameln selbst schon besucht hat – war meine Vorfreude auf den Auftakt der Romantasy-Dilogie entsprechend groß. Und ich wurde keineswegs enttäuscht. 🐀✨
Katastrophen, Unterdrückung, Feindbilder und eine Gesellschaft, die von Angst geprägt ist: „Played by the Piper“ bringt viele der Komponenten mit, die für mich eine spannende dystopische Fantasygeschichte ausmachen.
In der von Plagen zerstörten Stadt Hamelyn begleiten wir Esti, die alles daransetzt, das Überleben ihrer kleinen Familie zu sichern. Als Fane und Nachkomme der Dämonen gehört sie zu einer Bevölkerungsgruppe, die für die Plagen und das Leid der Menschheit verantwortlich gemacht wird. Diskriminierung und Misstrauen gehören für sie zum Alltag – und plötzlich steht nicht nur ihr Freiheit, sondern auch die Zukunft ihrer ganzen Familie auf dem Spiel.
Besonders gut gefallen hat mir, wie Raven Kennedy die Legende des Rattenfängers in eine völlig neue, düstere Fantasywelt eingebettet hat. Als der Rattenfänger nach Hamelyn kommt und die Stadt mit den Fähigkeiten eines Blut-Fae von einer Plage befreit, wird er zunächst als Held gefeiert. Doch Esti kann ihn mit ihrer Gabe lesen:
Beschützer. Dieb. Lügner.
Und spätestens als sie erfährt, dass sie zu den 130 Einwohnern gehört, die der Rattenfänger als Preis für seine Hilfe fordert, wird klar, dass hinter seiner Geschichte deutlich mehr steckt. Morally Grey Figuren sind definitiv Raven Kennedys Steckenpferd – und als großer Fan solcher Figuren habe ich das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Esti und dem Rattenfänger wirklich genossen.
Die düstere Atmosphäre, die teilweise überraschend brutalen Szenen und Geheimnisse, die nach und nach ans Licht kommen, haben für mich einen besonderen Reiz ausgemacht. Stellenweise fühlte sich die Geschichte sogar stärker nach Dark Fantasy als nach klassischer Romantasy an, was mir ausgesprochen gut gefallen hat.
Einen kleinen Dämpfer gab es für mich allerdings bei der Entwicklung der Romance, insbesondere ab ungefähr der Hälfte des Buches. Estis rebellische Art, ihre bissigen Wortgefechte und die von Sarkasmus und Zynismus geprägten Auseinandersetzungen mit dem Rattenfänger haben mir zu Beginn richtig gut gefallen. Die Dynamik zwischen den beiden war für mich eines der Highlights. Leider verändert sich Esti im weiteren Verlauf für meinen Geschmack zu stark: Sie agiert zunehmend passiver, wirkt teilweise beinahe marionettenhaft. Dabei geht genau das verloren, was sie für mich anfangs so interessant gemacht hat: ihr Biss und ihre Stärke. Dadurch hat für mich leider auch die Dynamik der Romance deutlich an Spannung verloren.
Trotzdem konnte mich „Played by the Piper“ insgesamt überzeugen. Besonders die düstere Welt, die kreative Neuinterpretation der Rattenfänger-Legende und die morally grey Figuren haben mir richtig gut gefallen. Auch wenn mich die Entwicklung der Romance nicht ganz überzeugen konnte, hat Raven Kennedy es geschafft, mich mit einigen offenen Fragen und einem fulminanten Cliffhanger zurückzulassen. Jetzt bin ich definitiv neugierig, wie es im zweiten Band weitergeht.
✨ Legenden-Retelling ✨ Dystopische Fantasywelt ✨ Dark Fantasy-Vibes ✨ Morally Grey Hero ✨ Enemies to Lovers ✨ Captor x Captive ✨ Dark Magic
Katastrophen, Unterdrückung, Feindbilder und eine Gesellschaft, die von Angst geprägt ist: „Played by the Piper“ bringt viele der Komponenten mit, die für mich eine spannende dystopische Fantasygeschichte ausmachen.
In der von Plagen zerstörten Stadt Hamelyn begleiten wir Esti, die alles daransetzt, das Überleben ihrer kleinen Familie zu sichern. Als Fane und Nachkomme der Dämonen gehört sie zu einer Bevölkerungsgruppe, die für die Plagen und das Leid der Menschheit verantwortlich gemacht wird. Diskriminierung und Misstrauen gehören für sie zum Alltag – und plötzlich steht nicht nur ihr Freiheit, sondern auch die Zukunft ihrer ganzen Familie auf dem Spiel.
Besonders gut gefallen hat mir, wie Raven Kennedy die Legende des Rattenfängers in eine völlig neue, düstere Fantasywelt eingebettet hat. Als der Rattenfänger nach Hamelyn kommt und die Stadt mit den Fähigkeiten eines Blut-Fae von einer Plage befreit, wird er zunächst als Held gefeiert. Doch Esti kann ihn mit ihrer Gabe lesen:
Beschützer. Dieb. Lügner.
Und spätestens als sie erfährt, dass sie zu den 130 Einwohnern gehört, die der Rattenfänger als Preis für seine Hilfe fordert, wird klar, dass hinter seiner Geschichte deutlich mehr steckt. Morally Grey Figuren sind definitiv Raven Kennedys Steckenpferd – und als großer Fan solcher Figuren habe ich das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Esti und dem Rattenfänger wirklich genossen.
Die düstere Atmosphäre, die teilweise überraschend brutalen Szenen und Geheimnisse, die nach und nach ans Licht kommen, haben für mich einen besonderen Reiz ausgemacht. Stellenweise fühlte sich die Geschichte sogar stärker nach Dark Fantasy als nach klassischer Romantasy an, was mir ausgesprochen gut gefallen hat.
Einen kleinen Dämpfer gab es für mich allerdings bei der Entwicklung der Romance, insbesondere ab ungefähr der Hälfte des Buches. Estis rebellische Art, ihre bissigen Wortgefechte und die von Sarkasmus und Zynismus geprägten Auseinandersetzungen mit dem Rattenfänger haben mir zu Beginn richtig gut gefallen. Die Dynamik zwischen den beiden war für mich eines der Highlights. Leider verändert sich Esti im weiteren Verlauf für meinen Geschmack zu stark: Sie agiert zunehmend passiver, wirkt teilweise beinahe marionettenhaft. Dabei geht genau das verloren, was sie für mich anfangs so interessant gemacht hat: ihr Biss und ihre Stärke. Dadurch hat für mich leider auch die Dynamik der Romance deutlich an Spannung verloren.
Trotzdem konnte mich „Played by the Piper“ insgesamt überzeugen. Besonders die düstere Welt, die kreative Neuinterpretation der Rattenfänger-Legende und die morally grey Figuren haben mir richtig gut gefallen. Auch wenn mich die Entwicklung der Romance nicht ganz überzeugen konnte, hat Raven Kennedy es geschafft, mich mit einigen offenen Fragen und einem fulminanten Cliffhanger zurückzulassen. Jetzt bin ich definitiv neugierig, wie es im zweiten Band weitergeht.
✨ Legenden-Retelling ✨ Dystopische Fantasywelt ✨ Dark Fantasy-Vibes ✨ Morally Grey Hero ✨ Enemies to Lovers ✨ Captor x Captive ✨ Dark Magic