Played by the Piper – wenn Slow Burn wirklich Slow Burn bedeutet
Okay, ich bin komplett angefixt. Played by the Piper hat mich wirklich erwischt – und zwar so richtig. Dabei ist das Buch mit seinen vielen Seiten definitiv ein ziemlicher Brocken. Beim Lesen habe ich davon allerdings überhaupt nichts gemerkt. Ich war einfach so tief in dieser Geschichte drin, dass ich irgendwann nur noch dachte: Bitte lass dieses Buch nicht gleich vorbei sein.
Raven Kennedys Schreibstil liebe ich ja bereits seit Rabid. Düster, atmosphärisch, bildhaft und gleichzeitig brutal – genau diese Mischung hat mich auch hier wieder komplett abgeholt. Played by the Piper ist definitiv kein gemütliches Märchen. Hier geht es um Plagen, Tod, Verletzungen und Folter. Die Welt ist kaputt und brutal, aber gleichzeitig unglaublich faszinierend.
Gerade das Worldbuilding hat mich richtig gepackt. Fae, Fane, Bane, Plagen, Blut-Fae, verschiedene Gebiete und deren Geschichten – ich wollte ständig mehr über diese Welt erfahren. Besonders die Blut-Fae fand ich unglaublich interessant. Von Varriks Gruppe hätte ich ehrlich gesagt gerne noch deutlich mehr gesehen.
Esti mochte ich richtig gern. Sie ist tough, hat ihren eigenen Kopf und ist definitiv keine perfekte Heldin. Manchmal war ich bei ihr allerdings auch bei einem kleinen „Esti… ernsthaft?!“
Gerade Varrik gegenüber hält sie lange an ihrem Bild vom Rattenfänger fest und tut sich schwer damit, ihre eigene Wahrnehmung von ihm zu hinterfragen.
Und genau daraus entsteht für mich ein großer Teil der Spannung zwischen den beiden.
Denn diese Tension ist einfach der Wahnsinn.
Das Knistern zwischen Esti und Varrik ist teilweise wirklich kaum auszuhalten. Blicke, kleine Momente, Nähe – und gleichzeitig versucht Esti lange, sich selbst einzureden, dass da eigentlich nichts ist.
Ich habe diese Dynamik wirklich geliebt.
Und der Slow Burn? Wirklich Slow Burn.
Vertrauen entsteht Schritt für Schritt. Beide müssen sich kennenlernen, Grenzen ausloten und Vorurteile hinterfragen. Es gibt Missverständnisse und Momente, in denen man sich als Leser vielleicht denkt: Redet doch einfach miteinander! Aber genau dadurch fühlt sich ihre Entwicklung für mich echt an.
Auch Varrik selbst hat mich unglaublich fasziniert. Er ist ein Blut-Fae und der Rattenfänger und wird von vielen als Monster, Dieb oder etwas Böses gesehen. Seine Methoden sind definitiv nicht immer leicht zu schlucken. Gleichzeitig will er die Plagen beseitigen und diese Welt retten.
Dieser Widerspruch zwischen seinem Ruf, seinen Methoden und dem, was ihn eigentlich antreibt, hat ihn für mich zu einer der interessantesten Figuren der Geschichte gemacht. Und auch seine Entwicklung fand ich richtig spannend.
Ein kleines Detail, das mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, sind Estis Sternchen. Wenn sie einem Fae oder Fane ins Gesicht schaut, sieht sie drei Eigenschaften dieser Person. Danach verschwinden sie wieder.
Bei Varrik werden diese drei Eigenschaften allerdings zu einem kleinen Geheimnis, das sich durch die gesamte Geschichte zieht. Wir als Leser wissen, was Esti sieht. Varrik weiß es nicht. Und Esti verrät es ihm auch nicht.
Und genau dadurch bauen diese drei Eigenschaften immer mehr Spannung auf. Man hat sie irgendwie die ganze Zeit im Hinterkopf und fragt sich: Was bedeuten sie? Warum gerade diese drei? Was sagen sie über Varrik aus?
Bis zum Ende.
Denn dieser Cliffhanger hat mich wirklich komplett kalt erwischt.
Ich war ungefähr zwanzig Seiten vor Schluss und dachte noch, wir hätten gerade einen eher ruhigen Moment. Esti, Varrik und ihr Begleiter sind unterwegs, um zu helfen und zu heilen – und dann passiert etwas, mit dem ich absolut nicht gerechnet habe.
Im Nachhinein denke ich: Wenn ich fünf Schritte weitergedacht hätte, hätte ich vielleicht darauf kommen können.
Habe ich aber nicht.
Und dann bricht einfach alles über Esti zusammen.
Und als wäre das noch nicht genug, tauchen ganz am Ende diese drei Eigenschaften von Varrik in ihren Gedanken noch einmal auf.
Nicht laut ausgesprochen. Nicht erklärt. Einfach da.
Und ich war nur noch: Raven Kennedy. Ernsthaft?!
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass wir mit diesem kleinen Geheimnis schon fertig sind. Ich vermute sehr stark, dass das in Band 2 noch einmal Thema wird – und ganz ehrlich: Ich brauche diese Auflösung jetzt schon.
Played by the Piper war für mich eine düstere, brutale, atmosphärische und unglaublich fesselnde Geschichte mit einem starken Worldbuilding, tollen Charakterentwicklungen, einer Tension zwischen Esti und Varrik, die ihresgleichen sucht, und einem Slow Burn, der seinem Namen wirklich alle Ehre macht.
Von mir gibt es ganz klar 5 Sterne.
Und Raven Kennedy?
Ich hätte dann jetzt bitte gerne Band 2.
Danke.
Raven Kennedys Schreibstil liebe ich ja bereits seit Rabid. Düster, atmosphärisch, bildhaft und gleichzeitig brutal – genau diese Mischung hat mich auch hier wieder komplett abgeholt. Played by the Piper ist definitiv kein gemütliches Märchen. Hier geht es um Plagen, Tod, Verletzungen und Folter. Die Welt ist kaputt und brutal, aber gleichzeitig unglaublich faszinierend.
Gerade das Worldbuilding hat mich richtig gepackt. Fae, Fane, Bane, Plagen, Blut-Fae, verschiedene Gebiete und deren Geschichten – ich wollte ständig mehr über diese Welt erfahren. Besonders die Blut-Fae fand ich unglaublich interessant. Von Varriks Gruppe hätte ich ehrlich gesagt gerne noch deutlich mehr gesehen.
Esti mochte ich richtig gern. Sie ist tough, hat ihren eigenen Kopf und ist definitiv keine perfekte Heldin. Manchmal war ich bei ihr allerdings auch bei einem kleinen „Esti… ernsthaft?!“
Gerade Varrik gegenüber hält sie lange an ihrem Bild vom Rattenfänger fest und tut sich schwer damit, ihre eigene Wahrnehmung von ihm zu hinterfragen.
Und genau daraus entsteht für mich ein großer Teil der Spannung zwischen den beiden.
Denn diese Tension ist einfach der Wahnsinn.
Das Knistern zwischen Esti und Varrik ist teilweise wirklich kaum auszuhalten. Blicke, kleine Momente, Nähe – und gleichzeitig versucht Esti lange, sich selbst einzureden, dass da eigentlich nichts ist.
Ich habe diese Dynamik wirklich geliebt.
Und der Slow Burn? Wirklich Slow Burn.
Vertrauen entsteht Schritt für Schritt. Beide müssen sich kennenlernen, Grenzen ausloten und Vorurteile hinterfragen. Es gibt Missverständnisse und Momente, in denen man sich als Leser vielleicht denkt: Redet doch einfach miteinander! Aber genau dadurch fühlt sich ihre Entwicklung für mich echt an.
Auch Varrik selbst hat mich unglaublich fasziniert. Er ist ein Blut-Fae und der Rattenfänger und wird von vielen als Monster, Dieb oder etwas Böses gesehen. Seine Methoden sind definitiv nicht immer leicht zu schlucken. Gleichzeitig will er die Plagen beseitigen und diese Welt retten.
Dieser Widerspruch zwischen seinem Ruf, seinen Methoden und dem, was ihn eigentlich antreibt, hat ihn für mich zu einer der interessantesten Figuren der Geschichte gemacht. Und auch seine Entwicklung fand ich richtig spannend.
Ein kleines Detail, das mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, sind Estis Sternchen. Wenn sie einem Fae oder Fane ins Gesicht schaut, sieht sie drei Eigenschaften dieser Person. Danach verschwinden sie wieder.
Bei Varrik werden diese drei Eigenschaften allerdings zu einem kleinen Geheimnis, das sich durch die gesamte Geschichte zieht. Wir als Leser wissen, was Esti sieht. Varrik weiß es nicht. Und Esti verrät es ihm auch nicht.
Und genau dadurch bauen diese drei Eigenschaften immer mehr Spannung auf. Man hat sie irgendwie die ganze Zeit im Hinterkopf und fragt sich: Was bedeuten sie? Warum gerade diese drei? Was sagen sie über Varrik aus?
Bis zum Ende.
Denn dieser Cliffhanger hat mich wirklich komplett kalt erwischt.
Ich war ungefähr zwanzig Seiten vor Schluss und dachte noch, wir hätten gerade einen eher ruhigen Moment. Esti, Varrik und ihr Begleiter sind unterwegs, um zu helfen und zu heilen – und dann passiert etwas, mit dem ich absolut nicht gerechnet habe.
Im Nachhinein denke ich: Wenn ich fünf Schritte weitergedacht hätte, hätte ich vielleicht darauf kommen können.
Habe ich aber nicht.
Und dann bricht einfach alles über Esti zusammen.
Und als wäre das noch nicht genug, tauchen ganz am Ende diese drei Eigenschaften von Varrik in ihren Gedanken noch einmal auf.
Nicht laut ausgesprochen. Nicht erklärt. Einfach da.
Und ich war nur noch: Raven Kennedy. Ernsthaft?!
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass wir mit diesem kleinen Geheimnis schon fertig sind. Ich vermute sehr stark, dass das in Band 2 noch einmal Thema wird – und ganz ehrlich: Ich brauche diese Auflösung jetzt schon.
Played by the Piper war für mich eine düstere, brutale, atmosphärische und unglaublich fesselnde Geschichte mit einem starken Worldbuilding, tollen Charakterentwicklungen, einer Tension zwischen Esti und Varrik, die ihresgleichen sucht, und einem Slow Burn, der seinem Namen wirklich alle Ehre macht.
Von mir gibt es ganz klar 5 Sterne.
Und Raven Kennedy?
Ich hätte dann jetzt bitte gerne Band 2.
Danke.