Rattenfänger neu interpretiert
Mit "Played by the Piper" greift Raven Kennedy eine bekannte Sage auf, die ich als Retelling bisher noch nicht gelesen habe. Die Idee, den Stoff rund um den Rattenfänger neu zu interpretieren, fand ich richtig gelungen. Statt einfach nur bekannte Elemente neu zusammenzusetzen, bringt die Autorin eigene Ideen ein, die der Geschichte einen individuellen Charakter verleihen. Genau das hat für mich den Reiz des Buches ausgemacht: Man erkennt den Ursprung, weiß aber trotzdem nicht immer, was einen erwartet.
Besonders überzeugt hat mich das Worldbuilding. Es ist durchdacht, vielschichtig und trägt wesentlich zur Wirkung der Geschichte bei. Das Setting ist düster und stellenweise ein wenig beklemmend, wodurch von Anfang an eine besondere Atmosphäre entsteht. Die Welt wirkt dabei nicht wie eine bloße Kulisse für die Handlung, sondern hat ihren eigenen Charakter und macht neugierig darauf, mehr über ihre Regeln und Hintergründe zu erfahren.
Auch die Protagonisten konnten mich überzeugen. Sie sind spannend angelegt und bringen genügend Vielschichtigkeit mit, um ihre Entscheidungen und ihr Verhalten interessant zu machen. Besonders die Enemies-to-Lovers-Dynamik hat für mich hervorragend funktioniert. Die Beziehung lebt nicht einfach nur davon, dass sich zwei Figuren anfangs nicht ausstehen können, sondern entwickelt einen eigenen Reiz, der die Geschichte zusätzlich vorantreibt. Ich wollte wissen, wie sich das Verhältnis zwischen ihnen weiterentwickelt und was hinter ihren jeweiligen Fassaden steckt.
Und dann ist da noch das Ende! Es hat mich richtig gepackt und lässt einen mit einem ausgesprochen fiesen Cliffhanger zurück. Ich mag es, wenn ein Reihenauftakt nicht nur die Neugier auf die weitere Handlung weckt, sondern einen tatsächlich mit offenen Fragen zurücklässt, über die man nach dem Zuklappen noch nachdenken muss. Hier ist das definitiv gelungen. Ich möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht.
Insgesamt ist "Played by the Piper" für mich ein rundum gelungenes Retelling, das mit einer ungewöhnlichen Grundidee, einem atmosphärischen Worldbuilding und interessanten Figuren punktet. Besonders gefallen haben mir die eigenständige Interpretation der Sage und die gelungene Umsetzung der Enemies-to-Lovers-Dynamik. Wer düstere Fantasy, kreative Märchen- bzw. Sagenretellings und Beziehungen mit ordentlich Spannung mag, sollte sich dieses Buch unbedingt näher ansehen.
5/5 Sterne
Besonders überzeugt hat mich das Worldbuilding. Es ist durchdacht, vielschichtig und trägt wesentlich zur Wirkung der Geschichte bei. Das Setting ist düster und stellenweise ein wenig beklemmend, wodurch von Anfang an eine besondere Atmosphäre entsteht. Die Welt wirkt dabei nicht wie eine bloße Kulisse für die Handlung, sondern hat ihren eigenen Charakter und macht neugierig darauf, mehr über ihre Regeln und Hintergründe zu erfahren.
Auch die Protagonisten konnten mich überzeugen. Sie sind spannend angelegt und bringen genügend Vielschichtigkeit mit, um ihre Entscheidungen und ihr Verhalten interessant zu machen. Besonders die Enemies-to-Lovers-Dynamik hat für mich hervorragend funktioniert. Die Beziehung lebt nicht einfach nur davon, dass sich zwei Figuren anfangs nicht ausstehen können, sondern entwickelt einen eigenen Reiz, der die Geschichte zusätzlich vorantreibt. Ich wollte wissen, wie sich das Verhältnis zwischen ihnen weiterentwickelt und was hinter ihren jeweiligen Fassaden steckt.
Und dann ist da noch das Ende! Es hat mich richtig gepackt und lässt einen mit einem ausgesprochen fiesen Cliffhanger zurück. Ich mag es, wenn ein Reihenauftakt nicht nur die Neugier auf die weitere Handlung weckt, sondern einen tatsächlich mit offenen Fragen zurücklässt, über die man nach dem Zuklappen noch nachdenken muss. Hier ist das definitiv gelungen. Ich möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht.
Insgesamt ist "Played by the Piper" für mich ein rundum gelungenes Retelling, das mit einer ungewöhnlichen Grundidee, einem atmosphärischen Worldbuilding und interessanten Figuren punktet. Besonders gefallen haben mir die eigenständige Interpretation der Sage und die gelungene Umsetzung der Enemies-to-Lovers-Dynamik. Wer düstere Fantasy, kreative Märchen- bzw. Sagenretellings und Beziehungen mit ordentlich Spannung mag, sollte sich dieses Buch unbedingt näher ansehen.
5/5 Sterne