Von Plagen und Geißeln
Vor dreißig Jahren entstand ein riesiger Riss in der Erde, aus dem neun Dämonen, die Bane, hervorkamen und die Welt ins Chaos stürzten. Die Bane konnten besiegt werden, doch sie hinterließen neun Plagen, die die Welt bis heute beuteln.
Esti ist halb Fae und halb Bane und lebt mit ihrer Mutter und Tante in Hamelyn, das immer wieder von Plagen heimgesucht wird. Als Ratten die Stadt zu überfluten drohen, taucht der Rattenfänger auf und befreit Hamelyn von ihnen. Als Gegenleistung verlangt er 130 Personen, die mit ihm kommen müssen, darunter auch Esti. Was plant der Rattenfänger?
Die Welt mit den Plagen finde ich sehr spannend. Was für ein schweres Leben das sein muss, immer wieder gegen eine neue Plage ankämpfen zu müssen. Wir erleben Estis Alltag und den täglichen Kampf ums Überleben. Auf jeden Fall eine harte Welt.
Am Anfang hat mich die Geschichte richtig reingezogen, ich habe mitgefiebert und wollte wissen, wie es weitergeht. Zugleich war es aber auch sehr brutal und ich war froh, als die Grausamkeit etwas abflachte. Gleichzeitig flachten damit aber auch das Tempo und die Spannung ab. Es wird viel Zeit auf die Liebenden und deren Anziehung verwendet. Zu viel Zeit. Und trotzdem ist die Liebesgeschichte nicht nachvollziehbar, weil die Gefühle plötzlich von Null auf Hundert gehen.
Esti mochte ich am Anfang sehr. Sie ist aufopfernd, liebevoll, mutig, stark und klug. Doch kaum beginnt die Liebesgeschichte, ist sie plötzlich eine stotternde, unsichere, errötende Unschuld vom Lande ohne jede Eigeninitiative. Dieses Frauenbild hat mich leider sehr gestört. Dazu kommt natürlich wieder ein besitzergreifender Typ, der ihr zwar gallanterweise die Entscheidung überlässt, ob sie was mit ihm anfangen möchte, ihr aber zeitgleich verbietet, was mit anderen zu haben. Der Spice ist mit einer der unangenehmsten, den ich mir je zu Gemüte führen musste. Doppeldeutigkeiten mit Flöten und Instrumenten wurden zu oft benutzt und auch andere Beschreibungen führten eher dazu, dass ich großes Mitgefühl mit den beiden Protas hatte, die das Ganze durchmachen mussten.
Gut gefallen haben mir hingegen die Schlagabtäusche und einige humorvolle Szenen, die wirklich gelungen waren.
Starker Anfang, zäher Mittelteil und eine unerwartete Wendung am Ende. Das Buch hätte besser sein können, war aber auch nicht schlecht. Band 2 werde ich lesen.
Esti ist halb Fae und halb Bane und lebt mit ihrer Mutter und Tante in Hamelyn, das immer wieder von Plagen heimgesucht wird. Als Ratten die Stadt zu überfluten drohen, taucht der Rattenfänger auf und befreit Hamelyn von ihnen. Als Gegenleistung verlangt er 130 Personen, die mit ihm kommen müssen, darunter auch Esti. Was plant der Rattenfänger?
Die Welt mit den Plagen finde ich sehr spannend. Was für ein schweres Leben das sein muss, immer wieder gegen eine neue Plage ankämpfen zu müssen. Wir erleben Estis Alltag und den täglichen Kampf ums Überleben. Auf jeden Fall eine harte Welt.
Am Anfang hat mich die Geschichte richtig reingezogen, ich habe mitgefiebert und wollte wissen, wie es weitergeht. Zugleich war es aber auch sehr brutal und ich war froh, als die Grausamkeit etwas abflachte. Gleichzeitig flachten damit aber auch das Tempo und die Spannung ab. Es wird viel Zeit auf die Liebenden und deren Anziehung verwendet. Zu viel Zeit. Und trotzdem ist die Liebesgeschichte nicht nachvollziehbar, weil die Gefühle plötzlich von Null auf Hundert gehen.
Esti mochte ich am Anfang sehr. Sie ist aufopfernd, liebevoll, mutig, stark und klug. Doch kaum beginnt die Liebesgeschichte, ist sie plötzlich eine stotternde, unsichere, errötende Unschuld vom Lande ohne jede Eigeninitiative. Dieses Frauenbild hat mich leider sehr gestört. Dazu kommt natürlich wieder ein besitzergreifender Typ, der ihr zwar gallanterweise die Entscheidung überlässt, ob sie was mit ihm anfangen möchte, ihr aber zeitgleich verbietet, was mit anderen zu haben. Der Spice ist mit einer der unangenehmsten, den ich mir je zu Gemüte führen musste. Doppeldeutigkeiten mit Flöten und Instrumenten wurden zu oft benutzt und auch andere Beschreibungen führten eher dazu, dass ich großes Mitgefühl mit den beiden Protas hatte, die das Ganze durchmachen mussten.
Gut gefallen haben mir hingegen die Schlagabtäusche und einige humorvolle Szenen, die wirklich gelungen waren.
Starker Anfang, zäher Mittelteil und eine unerwartete Wendung am Ende. Das Buch hätte besser sein können, war aber auch nicht schlecht. Band 2 werde ich lesen.