Lachen ja, Tiefgang eher nein
Prince of Germany hat mich neugierig gemacht, weil ich humorvolle Culture-Clash-Geschichten sehr mag. Jordan Prince erzählt aus seiner Sicht als Mississippier, der der Liebe wegen nach Bayern zieht, und beschreibt auf witzige Art und Weise die Unterschiede zwischen amerikanischem und deutschem Alltag - von überpünktlichen Menschen über Bürokratie bis hin zu skurrilen Alltagsmomenten. Einige Anekdoten, wie Krampus-Begegnungen oder Sauna-Erlebnisse, sind wirklich unterhaltsam und haben mich mehrfach zum Schmunzeln gebracht. Besonders gefällt mir, dass Prince sich selbst nicht zu ernst nimmt und seine Fettnäpfchen offen zugibt.
Allerdings hat mich das Buch nicht vollkommen überzeugt. Der Humor wirkt stellenweise sehr klischeehaft, die Geschichten eher wie eine Sammlung von Anekdoten als ein durchgehender Erzählstrang, wodurch der Lesefluss zwischendurch etwas brüchig wird. Außerdem hätte ich mir mehr Reflexion zu den kulturellen Unterschieden gewünscht, anstatt dass sie überwiegend als pointierte, teils überzeichnete Beobachtungen dargestellt werden.
Trotz dieser Kritikpunkte hat das Buch ein paar unterhaltsame Momente und vermittelt einen charmanten Einblick in den Alltag eines Amerikaners in Deutschland. Insgesamt war es eine nette Lektüre für zwischendurch, die mich aber nicht nachhaltig beeindruckt hat.
Allerdings hat mich das Buch nicht vollkommen überzeugt. Der Humor wirkt stellenweise sehr klischeehaft, die Geschichten eher wie eine Sammlung von Anekdoten als ein durchgehender Erzählstrang, wodurch der Lesefluss zwischendurch etwas brüchig wird. Außerdem hätte ich mir mehr Reflexion zu den kulturellen Unterschieden gewünscht, anstatt dass sie überwiegend als pointierte, teils überzeichnete Beobachtungen dargestellt werden.
Trotz dieser Kritikpunkte hat das Buch ein paar unterhaltsame Momente und vermittelt einen charmanten Einblick in den Alltag eines Amerikaners in Deutschland. Insgesamt war es eine nette Lektüre für zwischendurch, die mich aber nicht nachhaltig beeindruckt hat.