True Crime als Slow Food
Die Nacherzählung wahrer Verbrechen erfreut sich einer nie da gewesenen Beliebtheit. Das schöne Gruseln und das Mitfiebern aus sicherer Entfernung hat eine treue Fangemeinde gefunden. Allerdings sind diese Formate oft stark verdichter, lassen aus oder verkürzen, um aus einer wahren Begebenheit eine gute Story zu machen. Ich bin gespannt, ob hier vielleicht ein Gegenentwurf zu dieser Herangehensweise vorliegt, der ausholt und in die Tiefe geht, statt zu überspringen und zu überfliegen.