Wo die Idylle trügt
⭐️ 4,5
Antonia Wesseling hat mal wieder gekocht! Ihr Thriller „Purpose“ war bis zur letzten Sekunde spannend.
Die Geschichte wird hauptsächlich aus zwei Perspektiven erzählt: der von Protagonistin Paula und der des mutmaßlichen Serienkillers Tristan, mit dem Paula ausgerechnet einen heißen One-Night-Stand hatte. Dass Paulas Kapitel meist mit Gedanken aus ihrem True-Crime-Podcast beginnen, fand ich besonders gelungen. Es passt gut zu ihrer Persönlichkeit und hat mir gleich den Einstieg in die Geschichte erleichtert.
Auch die ostfriesische Insel Juist als Schauplatz fand ich toll. Die Autorin beschreibt den Ort so bildlich, dass ich das Gefühl hatte, selbst dort zu sein.
Schon der Anfang verspricht jede Menge Spannung. Paula ist fest davon überzeugt, dass Tristan unschuldig ist und will ihm unbedingt helfen. Dabei macht sie unglaubliche Entdeckungen…
Mich hat dieser Thriller von Beginn an gefesselt! Paula ist eine interessante Persönlichkeit, die eine dunkle Vergangenheit mit sich herumträgt, der sie zu entfliehen versucht. Manchmal sind ihre Neugier und ihr Gerechtigkeitssinn beinahe krankhaft – doch genau das treibt sie an, den Fall weiter aufzuklären. Tristan hingegen bleibt lange geheimnisvoll, denn natürlich hat auch er etwas zu verbergen. Besonders gut gefallen hat mir die sich langsam entwickelnde Beziehung zwischen den beiden. Tristan ist einfach schwer einzuschätzen und man fragt sich ständig, ob Paula gerade einen riesigen Fehler begeht. Genau das sorgt für einen ganz besonderen Nervenkitzel!
Schön fand ich außerdem die Verbindung zu Antonias vorherigem Buch „Loverboy“, die sich an mehreren Stellen zeigt. Man muss die Geschichte nicht kennen, um „Purpose“ zu verstehen, aber ich liebe solche Easter Eggs einfach!
Besonders stark finde ich auch, dass die Autorin dem Geschehen einen Namen gibt: Es sind nicht einfach nur Morde, die „Hades“ begeht, sondern Femizide. Gleichzeitig gibt sie den getöteten Frauen stellvertretend eine Stimme und zeigt, welche Geschichten und Schicksale hinter solchen Femiziden stecken könnten. Auch wenn die Fälle fiktiv sind, wirken sie erschreckend realistisch.
Das Ende hat mich dann schließlich einfach nur sprachlos zurückgelassen. Und genau das erwarte ich von einem guten Thriller! Daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung und ich kann es kaum erwarten, irgendwann einen neuen Thriller von Antonia Wesseling zu lesen.
Antonia Wesseling hat mal wieder gekocht! Ihr Thriller „Purpose“ war bis zur letzten Sekunde spannend.
Die Geschichte wird hauptsächlich aus zwei Perspektiven erzählt: der von Protagonistin Paula und der des mutmaßlichen Serienkillers Tristan, mit dem Paula ausgerechnet einen heißen One-Night-Stand hatte. Dass Paulas Kapitel meist mit Gedanken aus ihrem True-Crime-Podcast beginnen, fand ich besonders gelungen. Es passt gut zu ihrer Persönlichkeit und hat mir gleich den Einstieg in die Geschichte erleichtert.
Auch die ostfriesische Insel Juist als Schauplatz fand ich toll. Die Autorin beschreibt den Ort so bildlich, dass ich das Gefühl hatte, selbst dort zu sein.
Schon der Anfang verspricht jede Menge Spannung. Paula ist fest davon überzeugt, dass Tristan unschuldig ist und will ihm unbedingt helfen. Dabei macht sie unglaubliche Entdeckungen…
Mich hat dieser Thriller von Beginn an gefesselt! Paula ist eine interessante Persönlichkeit, die eine dunkle Vergangenheit mit sich herumträgt, der sie zu entfliehen versucht. Manchmal sind ihre Neugier und ihr Gerechtigkeitssinn beinahe krankhaft – doch genau das treibt sie an, den Fall weiter aufzuklären. Tristan hingegen bleibt lange geheimnisvoll, denn natürlich hat auch er etwas zu verbergen. Besonders gut gefallen hat mir die sich langsam entwickelnde Beziehung zwischen den beiden. Tristan ist einfach schwer einzuschätzen und man fragt sich ständig, ob Paula gerade einen riesigen Fehler begeht. Genau das sorgt für einen ganz besonderen Nervenkitzel!
Schön fand ich außerdem die Verbindung zu Antonias vorherigem Buch „Loverboy“, die sich an mehreren Stellen zeigt. Man muss die Geschichte nicht kennen, um „Purpose“ zu verstehen, aber ich liebe solche Easter Eggs einfach!
Besonders stark finde ich auch, dass die Autorin dem Geschehen einen Namen gibt: Es sind nicht einfach nur Morde, die „Hades“ begeht, sondern Femizide. Gleichzeitig gibt sie den getöteten Frauen stellvertretend eine Stimme und zeigt, welche Geschichten und Schicksale hinter solchen Femiziden stecken könnten. Auch wenn die Fälle fiktiv sind, wirken sie erschreckend realistisch.
Das Ende hat mich dann schließlich einfach nur sprachlos zurückgelassen. Und genau das erwarte ich von einem guten Thriller! Daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung und ich kann es kaum erwarten, irgendwann einen neuen Thriller von Antonia Wesseling zu lesen.