Ein atmosphärischer, ruhiger Romanauftakt mit viel Charakter
Schon die ersten Seiten von Querfeldein von Alex Capus ziehen einen in eine ganz eigene Welt ein. Ein Schweizer Grenzdorf vor über hundert Jahren in dem scheinbar wenig passiert und doch ständig etwas in der Luft liegt.
Besonders die Figur des jungen Wirts Arnold hat mich sofort interessiert. Sein Kampf um seine eigene Gastwirtschaft und der Streit um den Namen „Moskau“ zeigen früh wie viel Stolz, Trotz und leiser Humor in dieser Geschichte steckt. Die Dorfbewohner wirken dabei sehr lebendig und eigenwillig, fast als würde man mitten am Stammtisch sitzen.
Der Schreibstil ist typisch Capus, ruhig, detailreich und sehr bildhaft. Man braucht einen Moment um hinein zu finden wird dann aber mit einer dichten Atmosphäre belohnt. Die Grenzlage, die Schmugglerwege und die kleinen sozialen Spannungen machen neugierig darauf wie sich die Geschichte weiter entwickelt.
Für mich ein gelungener Einstieg der eher langsam wirkt aber genau dadurch seine Wirkung entfaltet. Ich bin gespannt wie sich alles weiter entfalltet und ob Arnold seinen Weg wirklich so durchziehen kann.
Besonders die Figur des jungen Wirts Arnold hat mich sofort interessiert. Sein Kampf um seine eigene Gastwirtschaft und der Streit um den Namen „Moskau“ zeigen früh wie viel Stolz, Trotz und leiser Humor in dieser Geschichte steckt. Die Dorfbewohner wirken dabei sehr lebendig und eigenwillig, fast als würde man mitten am Stammtisch sitzen.
Der Schreibstil ist typisch Capus, ruhig, detailreich und sehr bildhaft. Man braucht einen Moment um hinein zu finden wird dann aber mit einer dichten Atmosphäre belohnt. Die Grenzlage, die Schmugglerwege und die kleinen sozialen Spannungen machen neugierig darauf wie sich die Geschichte weiter entwickelt.
Für mich ein gelungener Einstieg der eher langsam wirkt aber genau dadurch seine Wirkung entfaltet. Ich bin gespannt wie sich alles weiter entfalltet und ob Arnold seinen Weg wirklich so durchziehen kann.