Ein Dorf an der Grenze – und viel mehr
Das Cover hat mich sofort an weite Landschaften denken lassen und passt für mich super zu einem Roman, der von einem Gasthof im Grenzgebiet erzählt. In der Leseprobe mochte ich den ruhigen, aber sehr bildhaften Erzählton: Alex Capus nimmt sich Zeit für Arnold, den „Gasthof zur Moskau“ und das Dorf Ramsen und schafft es, dabei gleichzeitig humorvoll und melancholisch zu sein. Das mag ich sehr. Besonders haben mich die Szenen mit den Witzbolden und Arnolds hart erarbeitetem Respekt angesprochen und wie nebenbei die Grenzsituation mit Zoll, Schmuggel und „bunten Vögeln und düsteren Gestalten“ aufgebaut wird.
Der Spannungsaufbau wirkt für mich eher leise: Man spürt schon, dass aus diesem Dorfleben etwas Größeres entstehen wird, bis hin zu dem angekündigten Drama um Clara und den Schmuggler Hermann. Ich erwarte eine Familien‑ und Dorfgeschichte, die historische Ereignisse mit viel Menschlichkeit erzählt, und würde das Buch sehr gern weiterlesen, weil ich Arnolds Welt nach der Leseprobe schon deutlich vor Augen habe und wissen möchte, wie dieses Dorf sich gegen eine Großmacht behauptet.
Der Spannungsaufbau wirkt für mich eher leise: Man spürt schon, dass aus diesem Dorfleben etwas Größeres entstehen wird, bis hin zu dem angekündigten Drama um Clara und den Schmuggler Hermann. Ich erwarte eine Familien‑ und Dorfgeschichte, die historische Ereignisse mit viel Menschlichkeit erzählt, und würde das Buch sehr gern weiterlesen, weil ich Arnolds Welt nach der Leseprobe schon deutlich vor Augen habe und wissen möchte, wie dieses Dorf sich gegen eine Großmacht behauptet.