Ein Gasthof an der Grenze
Das Cover wirkt ruhig und klassisch, was gut zu dem historischen Ton der Leseprobe passt. Alex Capus erzählt sehr leichtfüßig von Arnold, der an der Schweizer Grenze einen Gasthof eröffnen will und durch einen Dorfwitz schon vor der Eröffnung seinen Namen verliert. Der Schreibstil ist fein beobachtend, humorvoll und voller kleiner Seitenblicke auf Menschen, Orte und Eigenheiten. Arnold ist sofort sympathisch, weil er eigensinnig, verletzlich und doch entschlossen wirkt. Ich möchte weiterlesen, weil aus diesem scheinbar kleinen Anfang ein größerer Grenz- und Familienroman entstehen kann.