Ein unbeugsames kleines Dorf voller Gallier??!?

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tobi89 Avatar

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Verrate uns deinen ersten Eindruck über das Buch:
Das Ding hat auf jeden Fall Substanz und fängt die Mentalität einer Dorfgemeinschaft im Grenzgebiet ziemlich genial ein. Es ist erfrischend unaufgeregt und bodenständig erzählt, ohne den typischen, künstlich aufgeblasenen historischen Pathos.
Wie gut gefällt dir das Buchcover, der Schreibstil, der Spannungsaufbau in der Leseprobe und die bisher vorgestellten Charaktere:
Das Cover mit dem klassischen Landschaftsmotiv passt super zum historischen Setting. Der Schreibstil ist angenehm direkt, flüssig und nah an den Figuren, ganz ohne prätentiöses Geschwurbel. Der Spannungsaufbau ist in der Leseprobe eher ruhig und charaktergetrieben, liefert aber durch das Setting im Niemandsland an der Grenze und den Schmuggelthemen ein verdammt gutes Fundament. Arnold ist als moralisch grauer, zäher Typ, der sich durchbeißt und das Hamsterrad der Monotonie verweigert, sofort greifbar und verdammt stark gezeichnet. Einzige Kritik: Das Pacing könnte einen Tick mehr Dynamik vertragen, da die Landschaftsbeschreibungen an manchen Stellen ein wenig langatmig geraten sind.
Was erwartest du von der Geschichte und warum würdest du das Buch gerne weiterlesen:
Ich erwarte ein packendes, historisches Drama, das vor allem durch seine dichte Atmosphäre und die Dynamik der Dorfgemeinschaft lebt. Ich will unbedingt wissen, wie sich die politische Zuspitzung ab 1933 auf diese eigenwilligen Grenzgänger auswirkt und wie das Dorf sich gegen die Großmacht behauptet.