Liest sich anfangs wie ein Märchen...schön!

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regina1960 Avatar

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"Oh, das fängt ja an wie ein Märchen" - das war mein erster Eindruck, als ich die Leseprobe zu "Querfeldein" zu lesen begann. Den Autor Alex Campus kannte ich noch nicht, den Namen werde ich mir allerdings merken. Denn sein Schreibstil sagt mir sehr zu, er ist sehr intensiv und hat mich sofort eingenommen durch seine Individualität. Diese Art zu schreiben hat Wiedererkennungswert, hat einen Hauch von Künstlerischem, Poetischem, und das mag ich sehr. Konkret geht es hier um Arnold, der einen Gasthof im Grenzgebiet zwischen Deutschland und der Schweiz eröffnet. Sofort ist man eingebunden in die Geschichte. Ich konnte mir regelrecht das glänzende Kupfer der Lukarnen und Regenrinnen und die leuchtenden Dachziegel vorstellen, die neuen, blitzblank geputzten Fenster und das ein stattliche Walmdach, die satten Obstwiesen... dazu die dörfliche Gemeinschaft. Alex Campus zeichnet ein sehr klares Bild von seinem Protagonisten Arnold, der zielgerichtet in seine Zukunft blickt und auch von Frau und Kindern träumt. Ein sehr schönes und besonderes Buch, das Cover unterstreicht dies brillant! Einzig der Titel gefällt mir nicht.