Vor hundert Jahren, an der deutsch-schweizerischen Grenze
Alex Capus erzählt in gewohnt genauer, ausführlicher Weise vom Leben des jungen Arnold. Lang und breit werden die Einzelheiten des Gasthofs beschrieben, den Arnold gerade erbaut, und wie er zu dem seltsamen Namen Moskau kam. Capus' irgendwie behäbige, altmodische Art zu schreiben ist trotzdem gut zu lesen. Die Beschreibung der Personen ist meisterhaft - man kann sie sich genau vorstellen. Wer den Schreibstil des Schweizer Autors mag, wird sicher viel Vergnügen an dem Roman haben.