Wie schön: leise, klug und sehr vergnüglich
Arnold, der wegen seines Hinkefuß' schon immer ein Aussenseiter im Schweizer Dorf Ramsen war, führt einen Gasthof an der Grenze zu Deutschland. Für ihn ist dies eine Art von Freiheit, die ihm die Gießerei, in der sein Vater arbeitete und andere Lohnarbeit nicht bieten können.
Capus kann einfach wunderbar erzählen, wie die Fabrik-Szene mit dem fünfzehnjährigen Arnold zeigt: dieses langsame Anwachsen des Grauens vor der Wanduhr, das "Hamsterrad"-Bild, das dann konsequent durchgehalten wird. Einfach toll!
Auch der leichte, trockene Witz, der immer wieder auftaucht, ist herrlich und macht einfach Spaß zu lesen.
Ganz sicher ist es kein Pageturner im Thriller-Sinn, dafür aber sicherlich eine leise, kluge, warmherzige und sprachlich durchdachte Lektüre. Das würde ich wirklich gerne lesen.
Capus kann einfach wunderbar erzählen, wie die Fabrik-Szene mit dem fünfzehnjährigen Arnold zeigt: dieses langsame Anwachsen des Grauens vor der Wanduhr, das "Hamsterrad"-Bild, das dann konsequent durchgehalten wird. Einfach toll!
Auch der leichte, trockene Witz, der immer wieder auftaucht, ist herrlich und macht einfach Spaß zu lesen.
Ganz sicher ist es kein Pageturner im Thriller-Sinn, dafür aber sicherlich eine leise, kluge, warmherzige und sprachlich durchdachte Lektüre. Das würde ich wirklich gerne lesen.