Zur Ruhe kommen

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canchita76 Avatar

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Wie viele der Romane von Alex Capus spielt auch dieses in der Zeit zwischen dem ersten und zweiten Weltkrieg. Diesmal in einem kleinen Schweizer Ort an der Grenze zu Deutschland. Dort eröffnet Arnold, der bisher ein rastloses Leben geführt hat das Wirtshaus zu Moskau. Die Entwicklung der Figuren und ihre Handlungen sind nicht immer nachvollziehbar, sie bleiben eher märchenhaft. Die Sprache ist in weiten Teilen wie immer bei Capus sehr schön und die Geschichte leicht und kurzweilig zu lesen.

Am Ende sieht man, dass Alex Capus hier eine wahre Geschichte mit einer erfundenen mischt. Ich fand dies nicht sehr gelungen, die kursiv gesetzten Teile, die wohl aus einem Archiv stammen, passen nicht recht zu der sonstigen Sprache und stören den Lesefluss sehr.

Fazit: Eine leichte Sommerlektüre, die zum Ende hin leider an Zauber verliert.