Charmantes Dorfmärchen mit Spannung
„Denn eine Grenze trennt ja nicht nur, sie verbindet auch Gegensätze, die es ohne sie gar nicht gäbe, und schafft Raum für Ideen, Begegenungen und Abenteuer, …“ Genau das schafft Alex Capus in seinem Roman „Querfeldein“: eine Idee: ein Abenteurer mit Scheu vor dem Hamsterrad des Alltags und ein wenig Glück beim Spiel, gründet schlau sowie umsichtig eine Wirtschaft und mit einer freiheitsliebenden Frau eine große Familie. Begegnungen: Witzbolde, Grenzbeamte, Schmuggler, … alle begegnen sich in dem Wirtshaus „Moskau“. Abenteuer: Schließlich ist das Herrmann, der „Bär“, der sich sofort in Clara die Tochter der Gastwirtes verliebt und mit seiner Stärke und Zuverlässigkeit zum neuen MIttelpunkt der Familie wird. Allerdings ist er auch abenteuerlustig - ein wenig zu sehr und gerät in die Fänge der SS. Wie ein kleines schweizerisches Dorf, welches man im Buch kennenlernen durfte, es nun schafft Hermmann wieder zu befreien - es lohnt sich dieses Buch mit dem typischen Capus Charme zu lesen!