Der perfekte Mann
In „Querfeldein“ lernen wir Arnold kennen - schweizerischer Glückspilz, Frauenversteher, in sich ruhender Gastwirt - den vielleicht perfekten Mann? Der Roman deckt einen Großteil seiner Lebensgeschichte ab, von ruhelosem Jungspund zum Unternehmer und Familienvater. Am Rande kommt auch die Neutralität der Schweiz vor, denn ein Teil der Geschichte spielt um 1933.
Gut gefallen haben mir nicht nur Arnolds Naturell oder das seiner Frau Betty, sondern auch der mäandernde Erzählstil, bei dem man meinen könnte, man säße selbst mitten unter Arnolds Gästen und würde persönlich über den neuesten Dorf-Tratsch informiert. Der Autor scheint die Menschheit im Großen und Ganzen positiv zu sehen und beschreibt seine Figuren entsprechend liebevoll, was mich an „Für Polina“ erinnert. Ein richtiges Feelgood-Buch, das ich gerne gelesen habe.
Gut gefallen haben mir nicht nur Arnolds Naturell oder das seiner Frau Betty, sondern auch der mäandernde Erzählstil, bei dem man meinen könnte, man säße selbst mitten unter Arnolds Gästen und würde persönlich über den neuesten Dorf-Tratsch informiert. Der Autor scheint die Menschheit im Großen und Ganzen positiv zu sehen und beschreibt seine Figuren entsprechend liebevoll, was mich an „Für Polina“ erinnert. Ein richtiges Feelgood-Buch, das ich gerne gelesen habe.