Eher ein Märchen
Dies war mein erster Roman, den ich von Alex Capus gelesen habe. Mit einem historischen Hintergrund wird uns eine Geschichte vor hundert Jahren in der Schweiz präsentiert, die sich um den realen Gasthof zur Moskau und um die Zeiten des Schmuggelns rankt.
Arnold und Betty bauen diesen Gasthof auf. Ihre etwas "schräge" Tochter bleibt als einziges Kind bei ihnen, führt ein seltsames Leben und nimmt eines Tages einen Schmuggler auf, welcher später von grenzübertretenden deutschen Polizisten entführt wird.
Soweit so gut. Die Geschichte entwickelt sich.
Der Schreibstil von Capus ist flüssig, allerdings liest sich das Buch wie ein Märchen. Im großen Rahmen wird zwar sehr künstlerisch wertvoll formuliert, in den eigentlichen Dialogen kommen aber dann sehr viele Redewendungen und Wortlaute zum Einsatz, wie sie meiner Meinung nicht vor 100 Jahren gesprochen worden wären.
Das hat mich nicht überzeugt. Das Buch kann man lesen, für mich aber mit Abstrichen.
Arnold und Betty bauen diesen Gasthof auf. Ihre etwas "schräge" Tochter bleibt als einziges Kind bei ihnen, führt ein seltsames Leben und nimmt eines Tages einen Schmuggler auf, welcher später von grenzübertretenden deutschen Polizisten entführt wird.
Soweit so gut. Die Geschichte entwickelt sich.
Der Schreibstil von Capus ist flüssig, allerdings liest sich das Buch wie ein Märchen. Im großen Rahmen wird zwar sehr künstlerisch wertvoll formuliert, in den eigentlichen Dialogen kommen aber dann sehr viele Redewendungen und Wortlaute zum Einsatz, wie sie meiner Meinung nicht vor 100 Jahren gesprochen worden wären.
Das hat mich nicht überzeugt. Das Buch kann man lesen, für mich aber mit Abstrichen.