Ein Behaltebuch zum Weiterempfehlen
Für Querfeldein hätte ich auch gerne mehr als 5 Sterne vergeben. Die Geschichte einer Familie im Schweiz-Deutschen-Grenzgebiet zu Beginn des letzten Jahrhunderts bis zur Zeit der Nationalsozialisten ist geprägt von alten Traditionen und engen Regeln innerhalb einer Dorfgemeinde. Die Gepflogenheiten der Einheimischen und das Ausbrechen Einzelner aus diesem Leben wird in einer Dorfgeschichte rund um den Gasthof "Moskau" erzählt. Die historischen Hintergründe mit der Machtübernahme durch die Nazis im nahen Nachbarland und der Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft in Zeiten `wo es drauf ankommt`, sind prägend für diesen Roman.
Die Sprache ist sehr lebendig und bildreich und bereits nach wenigen Zeilen konnte ich mich in die Geschichte hineinfühlen. In seiner Erzählweise erinnert dieser Roman an die Romane von Robert Seethaler, die ich ebenfalls sehr schätze. Unaufgeregt und tiefsinnig werden die Charaktere der Geschichte über Jahre begleitet und beim Lesen kommt das Gefühl auf, man kenne die Personen selbst.
Dieses Buch wird eines meiner Behaltebücher (wovon es nicht viele gibt). Meine absolute Leseempfehlung für diesen Büchersommer. Das sind Lesestunden, die sich lohnen.
Die Sprache ist sehr lebendig und bildreich und bereits nach wenigen Zeilen konnte ich mich in die Geschichte hineinfühlen. In seiner Erzählweise erinnert dieser Roman an die Romane von Robert Seethaler, die ich ebenfalls sehr schätze. Unaufgeregt und tiefsinnig werden die Charaktere der Geschichte über Jahre begleitet und beim Lesen kommt das Gefühl auf, man kenne die Personen selbst.
Dieses Buch wird eines meiner Behaltebücher (wovon es nicht viele gibt). Meine absolute Leseempfehlung für diesen Büchersommer. Das sind Lesestunden, die sich lohnen.