ein besonderes Buch

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„Querfeldein“ von Alex Capus ist ein wunderbar witziger und auch berührender Roman mit Tiefgang und Humor eingebettet in eine kurze geschichtliche Episode.
Arnold bleibt nie länger als 100 Tage an einem Ort, zum Leben und zum Arbeiten. Müßiggang ist so gar nicht sein Ding. Das Leben braucht Bewegung und Ruhe zu gleich. Das ändert sich als Arnold im Casino richtig viel Geld gewinnt, sich niederlässt, eine Gaststube bauen lässt und Betty in sein Leben tritt. Alles verläuft nach Alex Capus – Manier in ruhigen Bahnen, bis sich Arnolds Tochter Clara in einen „Bären“ verliebt und diese im Grenzgebiet spurlos verschwindet. Das ganze Dorf ist in Aufruhr…
Alex Capus ist mal wieder ein außergewöhnlicher Roman gelungen, der das Leben, die Menschen und Begegnungen auf besondere Art und Weise erzählt und dabei die geschichtlichen Hintergründe passend beleuchtet. Mit detaillierten Beobachtungen, tollem Humor und Lebensnähe bringt uns der Autor diese besondere Geschichte näher. Durch die witzigen, kurzweiligen sehr gelungenen Dialoge und auch ausschweifenden Beschreibungen fällt es leicht in die Geschichte einzusteigen. Beim Lesen entstehen eine Sogwirkung und der Wunsch, dieses Buch soll bitte nicht enden. Besonders das doch offene Ende ist der perfekte Abschluss für diesen Roman.

Das Buchcover mit der leuchtenden Farbgestaltung und der passenden Schrift ist sehr ansprechend und modern gestaltet. Ich mag die Cover von Alex Capus. Sie sind immer etwas Besonderes.

Der Roman „Querfeldein“ von Alex Capus ist ein echtes Highlight und eine klare Leseempfehlung, nicht nur für Fans von Alex Capus.