Ein historisches Melodrama - interessant erzählt
Mein erster Roman von Alex Capus – und definitiv nicht mein letzter. Auf kompakten 286 Seiten und in einem großartigen Schreibstil erzählt Alex Capus die Geschichte des jungen Arnold aus Ramsen in der Schweiz. Arnold ist ein fleißiger Mann, der jedoch Angst vor dem Hamsterrad des Lebens hat und selbstbestimmt leben möchte. Deshalb eröffnet er ein Gasthaus.
Die Geschichte wird aus der Erzählperspektive geschildert. Der Erzähler stellt bisweilen Mutmaßungen an, urteilt jedoch nie über die Figuren. Zudem blitzt immer wieder ein feiner Humor auf.
Ich habe das Buch in nur zwei Tagen gelesen, weil es mir ausgesprochen gut gefallen hat. Wörtliche Rede gibt es zwar nur wenig, das habe ich jedoch nicht als störend empfunden. Obwohl auf den knapp 280 Seiten das gesamte Leben Arnolds und seiner Familie erzählt wird und dabei teilweise mehrere Jahre in einem einzigen Satz zusammengefasst werden, hatte ich nie das Gefühl, dass etwas fehlt.
Im letzten Drittel wird die Geschichte noch einmal richtig spannend und dramatisch. Es geht um einen Schmuggler mit flinken Füßen, um die Uniformierten, um Nazis - und um die Liebe.
Das Cover zeigt das Gemälde Sonnige Weide (1904) von Hans Emmenegger und passt sowohl wunderbar zum Titel Querfeldein als auch zur Handlung des Romans.
Die Geschichte wird aus der Erzählperspektive geschildert. Der Erzähler stellt bisweilen Mutmaßungen an, urteilt jedoch nie über die Figuren. Zudem blitzt immer wieder ein feiner Humor auf.
Ich habe das Buch in nur zwei Tagen gelesen, weil es mir ausgesprochen gut gefallen hat. Wörtliche Rede gibt es zwar nur wenig, das habe ich jedoch nicht als störend empfunden. Obwohl auf den knapp 280 Seiten das gesamte Leben Arnolds und seiner Familie erzählt wird und dabei teilweise mehrere Jahre in einem einzigen Satz zusammengefasst werden, hatte ich nie das Gefühl, dass etwas fehlt.
Im letzten Drittel wird die Geschichte noch einmal richtig spannend und dramatisch. Es geht um einen Schmuggler mit flinken Füßen, um die Uniformierten, um Nazis - und um die Liebe.
Das Cover zeigt das Gemälde Sonnige Weide (1904) von Hans Emmenegger und passt sowohl wunderbar zum Titel Querfeldein als auch zur Handlung des Romans.