Eine charmante, stimmige Geschichte mit historischem Kern

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hornita Avatar

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Ab der ersten Seite fand ich den Schreibstil sehr angenehm und das Lesen war ein Vergnügen. Der Roman beginnt mit einer fesselnden Familiengeschichte, mit dem sympathischen Arnold, der mit Bedacht sein Gasthaus baut und mit seiner Frau eine Familie gründet. Mir hat der gute Blick des Autors für kleine Details des menschlichen Verhaltens sehr gut gefallen. Die feine, humorvolle Beobachtungsgabe und kleinen Lebensweisheiten spiegeln die damalige Zeit mit ihren Gesellschaftsstrukturen wider und man wird direkt dorthin versetzt. Nach diesem, vermutlich rein fiktiven, Teil verändert sich der Schreibstil, da mit Briefen und Berichten der historische Anteil untermalt wird. Mir hat sehr gut gefallen, wie der diplomatische Zwischenfall mit der restlichen Geschichte verwoben wurde. Die Geschichte des entführten Schmugglers ist skurril und erzählenswert. Mich hat dieser Roman sehr gut unterhalten, weshalb ich volle fünf Sterne vergebe. Allerdings hätte ich mir der Klarheit halber gewünscht, dass der Autor in einem Nachwort deutlicher klarstellt, welche Elemente Fiktion sind und welche faktenbasiert.