Eine charmante und tiefgründige Geschichte
Mit „Querfeldein“ beweist der Schweizer Bestsellerautor Alex Capus einmal mehr, warum er zu den feinsten Erzählern der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur zählt. Der Roman ist weit mehr als eine Geschichte über einen Gasthof und die Frage: Wie findet man innere Ruhe im Leben?
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Arnold, der früh erkennt, dass er sich nicht wie sein Vater in das Hamsterrad des täglichen Lebens unterordnen will und so macht er sich auf die Wanderschaft und bleibt nie länger als 100 Tage vor Ort. Ein Casinobesuch mit seinen Arbeitskollegen nach getaner Arbeit, beschert ihm Glück und großen Reichtum.
Arnold reist nach Hause und baut vor der Kulisse des Schweizer Dorfes Ramsen nördlich des Rheins, einen Gasthof den er „Eintracht“ nennen möchte doch die Witzbolde des Dorfes kommen ihm zuvor und witzeln bereits über den Gasthof Moskau. Arnold weiß, dass er nicht dagegen ankommt und nennt ihn „Gasthof zur Moskau“.
Jetzt fehlt Arnold zu seinem Glück nur noch die passende Frau. Pläne schmiegte er ja bereits beim Bau des Hauses aber erzwingen will er nichts sondern alles dem Zufall überlassen und dann kommt eines Tages wie aus dem Nichts, Betty auf ihrem gewaltigen fuchsroten Kaltbluthengst angetrabt. Arnold versteht sich sofort mit der selbstbewussten Betty und gründet mit ihr eine große Familie.
Jahre später lebt nur noch die älteste Tochter, genannt die schräge Clara, bei ihnen. Sie ist ebenso freiheitsliebend wie ihre Mutter, bis sie eines Tages in dem böhmischen Schmuggler Hermann, den Mann findet, bei dem sie bleiben möchte. Doch Hermann zieht mit seinem Kaffee- und Zuckerschmuggel den Zorn der Uniformierten auf beiden Seiten der Grenze gegen sich auf. Es kommt zum Drama – und das Dorf erhebt sich gegen eine Großmacht.
Fazit:
Der Autor schreibt in seiner gewohnt unaufgeregten, eleganten Sprache. Mit seinem Erzählstil erschafft er lebendige Bilder und eine Atmosphäre, bei der ich sofort eine Sogwirkung spürte. Neben den vielen sympathischen Charaktere hat mir auch der Blick auf ein interessantes Stück Zeitgeschichte, sehr gut gefallen. Mit „Querfeldein“ hatte ich ein wunderbares Lesevergnügen.
Von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Arnold, der früh erkennt, dass er sich nicht wie sein Vater in das Hamsterrad des täglichen Lebens unterordnen will und so macht er sich auf die Wanderschaft und bleibt nie länger als 100 Tage vor Ort. Ein Casinobesuch mit seinen Arbeitskollegen nach getaner Arbeit, beschert ihm Glück und großen Reichtum.
Arnold reist nach Hause und baut vor der Kulisse des Schweizer Dorfes Ramsen nördlich des Rheins, einen Gasthof den er „Eintracht“ nennen möchte doch die Witzbolde des Dorfes kommen ihm zuvor und witzeln bereits über den Gasthof Moskau. Arnold weiß, dass er nicht dagegen ankommt und nennt ihn „Gasthof zur Moskau“.
Jetzt fehlt Arnold zu seinem Glück nur noch die passende Frau. Pläne schmiegte er ja bereits beim Bau des Hauses aber erzwingen will er nichts sondern alles dem Zufall überlassen und dann kommt eines Tages wie aus dem Nichts, Betty auf ihrem gewaltigen fuchsroten Kaltbluthengst angetrabt. Arnold versteht sich sofort mit der selbstbewussten Betty und gründet mit ihr eine große Familie.
Jahre später lebt nur noch die älteste Tochter, genannt die schräge Clara, bei ihnen. Sie ist ebenso freiheitsliebend wie ihre Mutter, bis sie eines Tages in dem böhmischen Schmuggler Hermann, den Mann findet, bei dem sie bleiben möchte. Doch Hermann zieht mit seinem Kaffee- und Zuckerschmuggel den Zorn der Uniformierten auf beiden Seiten der Grenze gegen sich auf. Es kommt zum Drama – und das Dorf erhebt sich gegen eine Großmacht.
Fazit:
Der Autor schreibt in seiner gewohnt unaufgeregten, eleganten Sprache. Mit seinem Erzählstil erschafft er lebendige Bilder und eine Atmosphäre, bei der ich sofort eine Sogwirkung spürte. Neben den vielen sympathischen Charaktere hat mir auch der Blick auf ein interessantes Stück Zeitgeschichte, sehr gut gefallen. Mit „Querfeldein“ hatte ich ein wunderbares Lesevergnügen.
Von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!