Freiheitsliebe
Anfang des 20. Jahrhunderts kehrt Arnold, ein junger Mann aus einem entlegenen Dorf an der deutsch-schweizerischen Grenze, nach langer Wanderschaft zurück nach Hause, um eine Gastwirtschaft zu eröffnen. Der Plan gelingt, und mit der selbstbewussten Betty gründet er eine große Familie. Jahre später lebt nur noch die älteste Tochter Clara bei den Eltern. Sie ist ebenso freiheitsliebend wie ihre Mutter, findet aber schließlich in dem böhmischen Schmuggler Hermann einen Mann, bei dem sie bleiben möchte. Doch Hermann zieht mit seinem Kaffee- und Zuckerschmuggel den Zorn der gerade an die Macht gekommenen Nationalsozialisten auf sich und wird von ihnen nach Deutschland verschleppt. Können Clara, ihre Eltern und die Dorfbewohner ihn retten?
Alex Capus erzählt in seinem aktuellen Roman eine fiktive Geschichte vor einem realen historischen Hintergrund. Er beschreibt das Lokalkolorit des Schweizer Grenzdorfs anschaulich und mit spürbarer Sympathie. Ich hatte die Szenerie gut vor Augen. Die zum Teil skurrilen Charaktere sind liebevoll und mit Humor gezeichnet. Sie bringen Schwung in die an sich ruhige Geschichte.
Capus' Schreibstil ist leichtfüßig und feinsinnig. Auch als das Geschehen ins Dramatische wechselt, wird der Roman nicht zu schwer. Der Autor schafft es, eine gedankliche Distanz aufzubauen, die wie ein Schutzschild gegen die Bedrohung wirkt.
Mir hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen.
Alex Capus erzählt in seinem aktuellen Roman eine fiktive Geschichte vor einem realen historischen Hintergrund. Er beschreibt das Lokalkolorit des Schweizer Grenzdorfs anschaulich und mit spürbarer Sympathie. Ich hatte die Szenerie gut vor Augen. Die zum Teil skurrilen Charaktere sind liebevoll und mit Humor gezeichnet. Sie bringen Schwung in die an sich ruhige Geschichte.
Capus' Schreibstil ist leichtfüßig und feinsinnig. Auch als das Geschehen ins Dramatische wechselt, wird der Roman nicht zu schwer. Der Autor schafft es, eine gedankliche Distanz aufzubauen, die wie ein Schutzschild gegen die Bedrohung wirkt.
Mir hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen.