Geschichte wird lebendig

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Alex Capus´ Roman „Querfeldein“ packt den Leser mit dem ersten Satz oder Einstieg, wie z.B. bei „Léon und Louise“ die Beerdigungsszene mit der Fahrradklingel. Hier geht es nun um Arnold, der in einem Schweizer Dorf kurz vor der Grenze nach Deutschland einen Gasthof („zur Moskau“) eröffnet und damit die eigenartigsten Menschen auf der Durchreise kennenlernt.

Interessant finde ich, dass der Roman auf einer wahren Geschichte basiert.

Der Protagonist ist Vater einiger Kinder, die ihm etliche Überraschungen ins Haus bringen: So Clara den Schmuggler Hermann. Das wird dann spannend und gefährlich, als er kommunistisches Propagandamaterial im Rucksack hat. Und dann kommt es, wie es kommen musste… er wird von Nazis geschnappt und über die Grenze nach Deutschland verschleppt. Die Reaktion des Dorfes und seiner Freunde zeugt von Zusammenhalt und Menschlichkeit. Da hat mir gut gefallen.