Grenzgeschichten voller Herz und Humor
Querfeldein von Alex Capus erzählt auf charmante Weise vom Leben der Menschen im kleinen Schweizer Grenzdorf Ramsen. Im Mittelpunkt steht Arnold, ein sympathischer Querdenker, der durch einen glücklichen Gewinn in einer Spielbank endlich seinen Traum verwirklichen kann und ein Gasthaus direkt an der Grenze kauft. Als Betty eines Tages hoch zu Ross dort auftaucht, nimmt sein Leben eine überraschende Wendung – die beiden heiraten kurzerhand und gründen eine große Familie mit acht Kindern.
Besonders gefallen hat mir der Einstieg des Romans. Arnolds zahlreiche Hundert-Tage-Jobs sind herrlich unterhaltsam beschrieben und zeigen mit viel Nonchalence, wie er seinen Platz im Leben sucht. Dabei lernt man nach und nach die Dorfbewohner und ihre oft verwobenen Beziehungen kennen. Gleichzeitig vermittelt der Roman ein lebendiges Bild der politischen Spannungen an der deutsch-schweizerischen Grenze, während in Deutschland die Nationalsozialisten an die Macht kommen.
Alex Capus hat sich von historischen Protokollen und Schriftstücken inspirieren lassen und daraus eine originelle Geschichte mit ungewöhnlichen, aber liebenswerten Figuren geschaffen. Dass der Roman auf der wahren Geschichte eines Schmugglers und eines widerständigen Dorfes basiert, macht ihn zusätzlich interessant. Im Kern ist Querfeldein jedoch vor allem eine Geschichte über Zusammenhalt, Menschlichkeit und die Stärke einer Gemeinschaft.
An manchen Stellen verliert die Handlung für meinen Geschmack etwas an Tempo. Insgesamt ist es aber ein lesenswerter Roman mit viel Atmosphäre, Humor und historischem Hintergrund.
Besonders gefallen hat mir der Einstieg des Romans. Arnolds zahlreiche Hundert-Tage-Jobs sind herrlich unterhaltsam beschrieben und zeigen mit viel Nonchalence, wie er seinen Platz im Leben sucht. Dabei lernt man nach und nach die Dorfbewohner und ihre oft verwobenen Beziehungen kennen. Gleichzeitig vermittelt der Roman ein lebendiges Bild der politischen Spannungen an der deutsch-schweizerischen Grenze, während in Deutschland die Nationalsozialisten an die Macht kommen.
Alex Capus hat sich von historischen Protokollen und Schriftstücken inspirieren lassen und daraus eine originelle Geschichte mit ungewöhnlichen, aber liebenswerten Figuren geschaffen. Dass der Roman auf der wahren Geschichte eines Schmugglers und eines widerständigen Dorfes basiert, macht ihn zusätzlich interessant. Im Kern ist Querfeldein jedoch vor allem eine Geschichte über Zusammenhalt, Menschlichkeit und die Stärke einer Gemeinschaft.
An manchen Stellen verliert die Handlung für meinen Geschmack etwas an Tempo. Insgesamt ist es aber ein lesenswerter Roman mit viel Atmosphäre, Humor und historischem Hintergrund.